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  • So., 17. Januar 2021, 11:34 Uhr
    SPD Lampertheim: Kandidaten waren am Neujahrsinfostand im Gespräch mit Bürgern

    Neujahrsgruß mit Sekt und Neujahrsbrezel für zuhause

    Start der SPD Lampertheim ins neue Jahr mit Gesprächen am Neujahrsinfostand, Sekt und Neujahrsbrezel zum Mitnehmen. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Was bewegt die Bürger in dieser Zeit? An ihrem Neujahrsinfostand in der Kaiserstraße mit Blick auf das lebhafte Markttreiben am Samstagvormittag auf dem Schillerplatz kamen die zahlreich versammelten Genossen aus dem Kreis der SPD-Kandidaten zur Kommunalwahl im März ins Gespräch mit Bürgern, die zudem eingeladen waren, sich ein Fläschchen Sekt und eine Neujahrsbrezel plus SPD-Postkarte für eine kleine Feier auf dem häuslichen Sofa mitzunehmen. Willkommen war eine Spende ins dicke Sparschwein zugunsten des lokalen Fördervereins „HELP“, der sich zur Aufgabe gemacht hat Kinder, Jugend und Senioren zu unterstützen. 

    Spitzenkandidat Marius Schmidt, der am 1. Februar sein Amt als frisch gewählter Erster Stadtrat antritt, hatte eine frohe Botschaft für alle, die den Altrhein lieben und erhalten wollen – die Stadt Lampertheim hat den Vertrag mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes unterschrieben wie es die Stadtverordnetenversammlung am 11. Dezember einstimmig beschlossen hatte. Damit ist der Weg geebnet für die Ermittlung der Kosten für die Entschlammung und Folgekosten. Werner Reuters von der Arbeitsgemeinschaft Lampertheimer Altrhein (ALA) freute sich über diesen Schritt, rechnet jedoch mit einem Zeithorizont von zwei Jahren bis Ergebnisse vorliegen. Der Vertrag müsse mit Leben gefüllt werden. Maske, Abstand und Kontaktvermeidung, so erfordern es die Corona-Regeln – und doch bringen die Gespräche am Neujahrsinfostand die menschliche Nähe, „die gut tut, die wir alle im politischen Bereich vermissen“, freute sich Schmidt. 

    „Soziale Verantwortung für alle“
    Erich Thomas, der sich den Wählern mit dem Ziel vorstellt „Mein Lampertheim steht für soziale Verantwortung für alle“, berichtete dem TIP von vielen Gesprächen mit Bürgern, die an diesem eisigkalten, grauen Wintertag am Neujahrsinfostand Halt gemacht hatten. Einen über 80-jährigen Mann habe er beruhigen können, der ihm sein Leid mit der Anmeldung zur Impfung und den langen Wegen geklagt habe. In anderen Gesprächen sei die aktuelle Wochenendlage in den Nachrichten das Hauptthema gewesen. Marius Schmidt gibt den TIP-Lesern mit auf den Weg, dass die Lampertheimer SPD „optimistisch und frohen Mutes ins neue Jahr“ gehe. Seinen persönlichen Neustart als Erster Stadtrat mit neuen Aufgaben bereite er mit Einarbeitung, Respekt und Demut vor. Bürgermeister Gottfried Störmer und dem noch amtierenden Ersten Stadtrat Jens Klingler verdanke er eine „gute Einarbeitung“. 

    Beim Infostand schaute auch die Leiterin der Schillerschule Annette Wunder-Schönung vorbei, die sich zwei neue Grundschulzüge wünscht und bei diesem Thema von der Lampertheimer SPD unterstützt werde, erklärte Schmidt, um dann auf das große Ganze für seine zukünftige Arbeit zu kommen: „Lampertheim kann sich darauf verlassen, einen sehr gestaltungswilligen Ersten Stadtrat zu bekommen“. Für die Kommunalwahl am 14. März  habe die SPD das Ziel stärkste Kraft im Stadtparlament zu bleiben, was für ihn als Ersten Stadtrat zudem starken Rückenwind bedeute. Der klassische Neujahrsempfang der SPD mit geladenen Gästen und politischer Prominenz aus Berlin musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen, bedauerte Schmidt, doch am Nachmittag schalteten sich fast vierzig Teilnehmer beim Video-Treffen unter dem Motto „Neujahrsempfang daheim“ über Team zu, dabei mit Redebeiträgen auch Bundesjustizministerin und SPD-Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht, der Bürgermeister, der SPD-Landratskandidat Karsten Krug und Marius Schmidt.   Hannelore Nowacki

    Im Gesamtpaket zu den Gesprächen ging es ums Genießen daheim und Spenden für den guten Zweck. Foto: Hannelore Nowacki

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