Robin Gumbel gelang zusammen mit Frank Berg im Doppel und in seinem Einzel die einzigen beiden Punkte gegen den Tabellenzweiten. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Wie zu erwarten war, blieb im Heimspiel der ersten Mannschaft der Tischtennis-Abteilung der SG Hüttenfeld gegen den starken SV Ober-Kainsbach die Überraschung aus. Sang- und klanglos unterlagen die Grün-Weißen gegen ein klar besseres Team mit 2:9. Damit wartet die Sportgemeinde weiter auf den Punktgewinn, der eine notwendige Bedingung für den Klassenerhalt ist. Lediglich das Doppel drei mit Frank Berg und Robin Gumbel konnte in der ersten Matchphase punkten. Die beiden sind derzeit bei weitem das erfolgreichste Doppel der SGH I mit einer Saisonbilanz von 14:2. Die folgenden Einzel fielen an den Konkurrenten aus dem tiefen Odenwald, wobei die Hüttenfelder Spieler lediglich bei spektakulären Ballwechseln und umkämpften Spielen einige wenige Akzente setzen konnten. Der Tabellenzweite ging besonders konzentriert zu Werke, da er seinen zweiten Platz, der zur Aufstiegsrelegation berechtigt, unbedingt sichern wollte. Gegen diese Übermacht gelang nur noch Robin Gumbel im hinteren Paarkreuz ein Punkt im Einzel, das führte am Ende zum 2:9-Gesamtergebnis. Etwa 25 Zuschauer bestaunten im Hüttenfelder Bürgerhaus die spektakuläre Spielweise des oberschenkelamputierten Thorsten Schwinn. Der Paralympics-Teilnehmer, 4. Platz in London 2012 und qualifiziert für Rio 2016, ist trotz seiner Krücke äußerst beweglich und schnell. Er ließ im vorderen Paarkreuz seinen beiden Hüttenfelder Gegnern keine Chance, wobei Spitzenspieler Volker Berg zu einem Satzerfolg kam und Malte Böck den Olympia-Teilnehmer sogar in den Entscheidungssatz zwang. In den beiden letzten Saisonspielen gegen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld gibt es weitere Chancen auf den heiß ersehnten Punkt, der zumindest den Abstiegsrelegationsplatz bedeuten könnte. Kommenden Samstag,16. April, ist die Mannschaft beim Auswärtsspiel in Rimbach zwar auch Außenseiter, aber die kleine Chance auf eine Überraschung ist beim Tabellensechsten dann doch etwas höher einzuschätzen. ehr