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  • Di., 14. Juni 2022, 12:35 Uhr
    SPENDE: Caritasausschuss von Mariä Verkündigung und St. Andreas und Herz Jesu unterstützt Tafel Lampertheim mit 1.000 Euro

    Not sehen und handeln als Motto

    Gemeinsam gegen die Not von Menschen: Das Team der Tafel Lampertheim und des Caritasausschuss von Mariä Verkündigung und St. Andreas und Herz Jesu. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Den Grundsatz „Not sehen und handeln” hat sich die Caritas auf die Fahne geschrieben. Aus diesem Verständnis heraus möchte der Caritasausschuss von Mariä Verkündigung und St. Andreas und Herz Jesu mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Tafel Lampertheim einen Beitrag leisten, das stetig wachsende Leid in unserer Gesellschaft zu mildern und das Voranschreiten von sozialer Ungleichheit abzumildern. Am Dienstag übergaben Imke Asmus, Brigitte Wallasch und Elisabeth van de Bovenkamp den entsprechenden Spendenscheck an Tafelkoordinatorin Dr. Ute Weber-Schäfer und das Team der Tafel. 

    Dabei betonten die Mitglieder des Caritasausschusses, dass es letztendlich darum gehe, den schwierigen Alltag von vielen Hilfesuchenden zu erleichtern. Als Gemeindecaritas wolle man in dieser schwierigen Zeit ein Zeichen der Solidarität setzen und für hilfesuchende Menschen spenden, damit ihre unverschuldete Not gelindert werden kann. „Unabhängig von der Nationalität, dem gesellschaftlichen Status und der Konfession – wir helfen, wo wir nur können”, erläuterte Imke Asmus im Namen des Ausschusses. „Wir dienen somit der raschen, unbürokratischen Hilfe, um sozial schwächer gestellten Menschen in ihrer Not unkompliziert weiterhelfen zu können.” Ein Ansatz, den die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Tafel Lampertheim Woche für Woche in die Tat umsetzen. Deshalb freuen sie sich sehr über diese großzügige Spende, die es ermöglicht, Unterstützung für möglichst viele Menschen anzubieten.

    Wichtige Unterstützung

    Gerade die Tafel und vor allem ihre Kunden hat die aktuelle Situation rund um den Ukrainekrieg sowie die erheblichen Preissteigerungen im Lebensmittel- als auch im Energiebereich stark getroffen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Team des Caritasausschuss mit seiner Spende auf den Hilferuf der Tafel reagiert, der jüngst in einem Zeitungsbericht veröffentlicht wurde. Immer leerer werdende Regale, steigende Tank- und Energiekosten und gleichzeitig immer mehr Hilfesuchende – „uns war klar, dass da müssen wir dringend helfen. Und so haben wir beim Vergabeausschuss der Gemeindecaritas gemeinsam beschlossen, dass wir der Tafel Lampertheim sofort unsere Unterstützung in Form einer größeren Geldspende anbieten wollen“, berichtet Imke Asmus. Der Betrag kam durch Barspenden an der Haustüre, durch die Caritas-Winter-Haussammlung und durch die Caritas-Kollekten während des Jahres zusammen. 

    Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin des Diakonischen Werkes Bergstraße, bedankt sich für die schnelle und großzügige Unterstützung. „Damit können wir einige Tankfüllungen und unsere Energiekosten finanzieren.” Die Tafel in Lampertheim werde zurzeit von so vielen Menschen aufgesucht, dass es schwierig sei, mit den bestehenden Kapazitäten allen zu helfen. Derzeit besuchen rund 500 Kunden die Tafel Lampertheim, darunter circa 200 Kinder und aktuell auch 66 Personen aus der Ukraine. „Leider müssen wir im Moment neue Hilfesuchende zunächst auf eine Warteliste setzen“, bedauert Ute Weber-Schäfer die Situation. Unter den zahlreichen neuen Tafelkundinnen und Tafelkunden seien auch einige Familien aus der Ukraine, insgesamt 66 Personen. Seit März habe es einen Anstieg von 25 bis 30 Prozent an Anfragen für die Tafel gegeben. Doch nicht nur Flüchtlinge aus der Ukraine fallen hier ins Gewicht, sondern auch die starken Preissteigerungen. Daher ist eine Unterstützung wie diese sehr wichtig und willkommen.

    Netzwerk für Menschen in Not

    Der Caritasausschuss wünscht sich eine stärkere Vernetzung mit anderen Behörden, Ämtern, Kirchen sowie der Diakonie, um die Not in den Gemeinden zu finden und zu lindern. Darüber hinaus freut sich die Gemeindecaritas über weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei der Sammlung von Spendengeldern, damit die ehrenamtliche Caritasarbeit aufrechterhalten werden kann. Mit dieser Arbeit soll Menschen in Not finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen gewährt werden. Wer Interesse hat, kann sich gerne mit Imke Asmus telefonisch unter 06206/950 978 oder per E-Mail an caritas@katholisch-lampertheim.de in Verbindung setzen. Benjamin Kloos

     

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