Die Wandergruppe des Odenwaldklub Lampertheim vor der Walhalla bei Donaustauff. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Das Altmühltal im bayerischen Mittelfranken lockt in jedem Jahr unzählige Touristen an. So auch eine Wandergruppe des Odenwaldklub Lampertheim, die sich in der vergangenen Woche nach einigen Jahren Pause wieder auf eine fünftägige Mehrtagestour machte.
Das Hotel Essinger Hof in Essing war dabei das Basislager für zahlreiche Unternehmungen der 16-köpfigen Wandergruppe. Das Programm war dabei vielfältig. Neben verschiedenen Wanderungen, die zusammengenommen eine Distanz von über 30 Kilometern auf Schusters Rappen ausmachten, wurden kulturell reizvolle Orte besucht. In Regensburg stand eine Dombesichtigung an, eine Schifffahrt anderntags bis zum Kloster Weltenburg auf der Altmühl sowieso.
Bemerkenswertes gab es am Kloster Weltenburg, wo die älteste Klosterbrauerei der Welt, bestehend seit dem Jahr 1050 wartete. Interessantes erfuhren die Wanderfreunde bei einem Besuch der Befreiungshalle in Kelheim, jenem imposanten Bauwerk, das einst als Erinnerung an die gewonnen Befreiungskriege Bayerns gegen Napoleon zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Imposant auch der Anblick der Walhalla, die bei Donaustauff als Ruhmeshalle seit 1842 besondere Persönlichkeiten aus dem germanischen Sprachraum mit einer Büste oder einer Gedenktafel ehrt.
Wanderwart Klaus Martin, der die Fahrt zusammen mit dem OWK-Vorsitzenden Horst Schmidt organisiert hatte, zeigte sich mit der Fahrt zufrieden. „Das vielfältige Programm bot für den Mitfahrer seine Vorzüge. Daher werden wir ins Auge fassen, auch in Zukunft solche Mehrtagesfahrten durchzuführen“, zog Martin abschließend ein Fazit. zg