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Fr., 02. März 2018, 09:21 Uhr
„Rettung aus der Dose“ hilft Rettern im Notfall mit Informationen
Ökumenische Diakoniestation hat SOS-Rettungsdose
Die Ökumenische Diakoniestation, Hospitalstraße 1, versorgt ihre Klienten auf Wunsch mit der SOS-Rettungsdose zum Preis von nur 2 Euro. Pflegedienstleiterin Christa Gerhardt (Mitte) und ihr Stellvertreter Björn Burwitz hatten die SOS-Rettungsdosen bei Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Seniorenbeirats Lampertheim, bestellt. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Es hat sich herumgesprochen – die „Rettung aus der Dose“ mit den großen Buchstaben „SOS“ und einem Informationsblatt für Rettungskräfte und Ärzte in der schmalen Dose hilft im Notfall und kann Leben retten. Der Lionsclub hatte dem Seniorenbeirat im Dezember 800 SOS-Dosen zur Verfügung gestellt, die seitdem zum Preis von 2 Euro schon viele Interessenten gefunden haben. Kürzlich erhielt Seniorenbeiratsvorsitzende Gerlinde Hellmuth einen Anruf von der Ökumenischen Diakoniestation in der Hospitalstraße 1 mit der Anfrage nach SOS-Rettungsdosen. Pflegedienstleiterin Christa Gerhardt und Stellvertreter Björn Burwitz hatten von der Aktion gehört und wollen ihren Klienten die Vorteile vermitteln. Am Donnerstagnachmittag brachte Gerlinde Hellmuth die georderten 100 SOS-Rettungsdosen persönlich im großen Karton zur Diakoniestation. „Eine sehr gute Sache“ sei die Rettungsdose, lobte Hellmuth die Idee mit der Rettungsdose, sie werde gut angenommen, mit der Folge, dass sie jetzt schon den letzten Karton aufgemacht habe. Jederzeit könne sie die Rettungsdosen nachbestellen. Bei einigen Ärzten, Apotheken und anderen Stellen sei die SOS-Rettungsdose ebenfalls erhältlich. Nicht nur ältere Alleinstehende fragten danach, auch Angehörige, Kinder und Enkelkinder wollen Oma und Opa mit Rettungsdosen versorgt wissen, berichtete Hellmuth aus ihrer Erfahrung. Die Diakonie bietet ihren Klienten jetzt den Service an, beim Ausfüllen des Formulars zu helfen. Es gibt den Rettern und Ärzten Auskunft über Krankheiten und Einschränkungen, welches Krankenhaus bevorzugt wird, wo die Medikamente aufbewahrt werden, wer die Personen sind, die benachrichtigt werden solle und vieles mehr. Viele Daten der Klienten seien der Diakonie schon bekannt, wichtig sei auch der Medikamentenplan, den man als Patient beim behandelnden Arzt bekommt. Damit sie in jedem Haushalt schnell zu finden ist, wird die SOS-Rettungsdose in der Kühlschranktür aufbewahrt. Aufkleber weisen darauf hin. Hannelore Nowacki