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  • Mi., 20. März 2019, 12:09 Uhr
    Sieben Stationen warten am 11. April auf Weg von der Lukasgemeinde zu Mariä Verkündigung / Herzliche Einladung zur Teilnahme

    Ökumenischer Jugendkreuzweg führt „ans Licht”

    Gemeindepädagogin Birgit Ruoff freut sich auf den diesjährigen ökumenischen Jugendkreuzweg, der im Innenhof der Lukasgemeinde startet. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Der ökumenische Kreuzweg der Jugend hat in Deutschland bereits eine lange Tradition – zum mittlerweile vierten Mal findet dieser am Donnerstag, 11. April, auch in Lampertheim statt, 2019 steht er unter dem Motto „Ans Licht”.

    Gestartet wird der diesjährige Jugendkreuzweg, der sich über sieben Stationen zieht, um 19 Uhr im Innenhof der Lukasgemeinde in der Römerstraße. Von dort führt der Weg zur Domkirche und weiter auf den Schillerplatz. Eine weitere Station wird das St. Marinekrankenhaus sein, bevor es über den Filterweg weiter bis zur Gemeinde Mariä Verkündigung geht. Hier wird es eine Station an der Kreuzigungsgruppe geben, bevor in der Kirche selbst der Abschlussgottesdienst gefeiert wird. Im Anschluss daran werden alle Teilnehmer ins Jugendheim Mariä Verkündigung in der Hagenstraße eingeladen und bewirtet, um sich über den Jugendkreuzweg austauschen zu können.

    Gestaltet werden die einzelnen Stationen durch die Jugendlichen selbst – neben den Konfirmanden der evangelischen Lukasgemeinde sind unter anderem auch Ministranten aus der katholischen Kirche St. Andreas sowie eine Gruppe der evangelischen Kirche aus Bürstadt mit dabei. Dabei zeiht sich das Motto „Ans Licht” wie ein roter Faden durch den gesamten Abend, an dem die Passionsgeschichte im Vordergrund steht. „Was jeder in sich mit sich bringt soll hervorgehoben werden”, erläuterte Birgit Ruoff bei der Vorstellung des diesjährigen Kreuzweges. „Dabei spielen Geschichten aus dem eigenen Leben eine große Rolle, in Anlehnung an die Texte aus der Bibel.” So passen das Verleugnen von Petrus und dessen alleine sein zum Gefühl, alleine im Schulhof zu stehen und gemobbt zu werden. Und auch die Passage, in der Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung seine Mutter trifft, diese nicht mehr weiß was sie sagen soll und von Jesus getröstet wird, erinnert an ähnliche Situationen, die sicher jede Mutter kennt.

    Zudem stehen weitere Fragen im Mittelpunkt: Wie gehen wir mit Menschen um, wie gehen die Menschen mit uns um und was lassen wir mit uns machen? „Wir wollen die Jugendlichen nicht alleine lassen, auch bei der Frage, wie wir die zehn Gebote mit dem in Einklang bringen können, wie wir leben”, ergänzte Birgit Ruoff. „Die Jugendlichen erfahren während des Kreuzweges die Kraft Jesu und Gottes im Gebet, und können sehen, wo ihre Schuld, ihre Grenzen, aber auch ihre Kompetenzen liegen und was sie für ihr Leben mitnehmen können. Der Kreuzweg zeigt uns: Wir Menschen scheitern, aber er führt uns auf einen Weg in ein besseres Leben, für das sich Jesus hingegeben hat. Wir werden mitgenommen von der Gnade Gottes.”

    Organisiert wird der Jugendkreuzweg in Lampertheim von Birgit Ruoff, Gemeindepädagogin der evangelischen Lukasgemeinde, möglich wird dieser durch das Engagement zahlreicher Jugendlicher. Im vergangenen Jahr nahmen 140 Menschen am Jugendkreuzweg teil, neue Teilnehmer sind herzlich willkommen. „Wer Lust hat, mitzugehen, ist herzlich eingeladen”, betonte Birgit Ruoff abschließend. Benjamin Kloos

     

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