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  • Fr., 04. März 2016, 12:49 Uhr
    Gelungene Premiere im Alten Kino – Nachwuchsförderung mit Projekt „Bandthrust“

    OHRIGINAL trieb das Stimmungsbarometer hoch

    In der Reihe „Musikkultur im Alten Kino“ feierte die junge Lampertheimer Band OHRIGINA am Donnerstagabend Premiere in Zusammenarbeit von „cultur communal“ und Stadtjugendförderung mit der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL). Seit vier Jahren machen die jungen Leute im Alter von 17 bis 23 Jahren zusammen Musik. Foto: Hannelore Nowacki

    In der Reihe „Musikkultur im Alten Kino“ feierte die junge Lampertheimer Band OHRIGINA am Donnerstagabend Premiere in Zusammenarbeit von „cultur communal“ und Stadtjugendförderung mit der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL). Seit vier Jahren machen die jungen Leute im Alter von 17 bis 23 Jahren zusammen Musik. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Im Alten Kino war die Stimmung schon zu Beginn des Konzerts gut. Satte Töne rollten von der Bühne, starke Stimmen und ein mitreißender Groove erfasste das Publikum. Die Band spielte sich mit Rock-Pop-Stücken, die die Welt und Deutschland bewegten und aktuellen Songs in die Herzen. Am Ende wogten die bunten Leuchtbändchen, die sich viele Konzertbesucher gekauft hatten, und statt Feuerzeugflammen spendeten Smartphones das strahlende Licht im farbig erleuchteten Dunkel des Raums – Signale der Begeisterung für die junge Band OHRIGINAL wie auch der Applaus und die glücklichen Gesichter des Publikums zeigten. Zwei Stunden inklusive Pause hatte die sechsköpfige Band am Donnerstagabend für mitreißende musikalische Unterhaltung gesorgt, von Song zu Song eine Steigerung der Performance mit stimmiger Bühnenshow. Sängerin Vanessa Gutschalk begrüßte das Publikum mit strahlendem Lächeln und einer Überleitung zum ersten Song „Ich will nicht nach Berlin“, die auch als musikalischer Leitsatz gelten konnte: „Wer will schon nach Berlin, wenn es auch in Lampertheim super tolle  Musik zu hören gibt“. Nach einer ersten Aufwärmphase wagten sich die Zuschauer immer näher an die Bühne heran, die Band machte es ihnen auch leicht. Mit einer erstaunlichen Anziehungskraft gelang es den Bandmitgliedern, den engen Kontakt zum Publikum herzustellen, eine natürliche Ausstrahlung, der sich wohl kaum jemand entziehen konnte. „Völlig losgelöst von der Erde“ gingen die Zuschauer in die Pause. Im zweiten Set lockte der „Skandal im Sperrbezirk“ eine bewegungsfreudige Zuschauergruppe vor die Bühne, die sitzend mit ausdauernder Begeisterung im Rhythmus der Band mitruderte. Die Musiker-Initiative Lampertheim (MIL)  hatte ihre professionelle Technik zur Verfügung gestellt und MIL-Mitglied, Helmut Wehe, bekannt als Sänger und Musiker, sorgte am Mischpult für den guten Sound und Licht. Eine ungefähre Zählung ergab – 140 Konzertbesucher waren gekommen. Bei den Veranstaltern von der Stadt Lampertheim und MIL ein Grund zur Freude. Der Eintritt war frei, doch man darf nun vermuten: Beim nächsten Mal werden die Zuschauer gerne die  üblichen Euros bezahlen. Dabei ist die Band keineswegs unerfahren, seit ihrer Gründung 2012 haben sich Musiker und Sängerin schon bei vielen Auftritten in Lampertheim und der Region, auch bei  öffentlichen Anlässen, bewährt.

    Die Begeisterung des Publikums fand neben Applaus auch ungewöhnlicheren körperlichen Ausdruck. Foto: Hannelore Nowacki


    Neu ist die Förderung und der „Anschub“ durch das Projekt „Bandthrust“, das Manfred Scholz von der Stadtjugendförderung angestoßen hatte, das sich in Zusammenarbeit mit „cultur communal“ der Stadt Lampertheim sowie der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) zu einem Gesamtkonzept der Kulturförderung mit jungen Bands entwickelt hat. Dazu gehört auch ein Bandcoaching, das Projektleiter und MIL-Mitglied Matthias Klöpsch auf Wunsch der Band OHRIGINAL gerne übernommen hat. Schon nach dem ersten Set stand für ihn fest: „Der Auftritt ist gelungen“. Die Band spielte eine vielseitige Covermischung aus der Rock-Pop-Musik mit deutschen und englischsprachigen Titeln – stimmstark die beiden Frontsänger Vanessa Gutschalk und Daniel Grein, aber auch die Gitaristen Christopher Ungar und Lukas Beilmann  bewiesen gesangliches Können. Schlagzeuger Alexander Rothmund und Bassist Dominic Sator brachten als Rhythmusgruppe die Bühne zum Beben wie bei „Summer of 69“ und „Sex on Fire“ in der Zugabe.  Hannelore Nowacki



     

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