Lampertheimer Feierabendhalle nimmt es mit der Wies’n auf / Wiederholung im nächsten Jahr geplant
Oktoberfest zündet Hochstimmung
Beim 1. Lampertheimer Oktoberfest in der Feierabendhalle wurden natürlich auch die Maßkrüge gestemmt, nicht nur die Tische. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Wo gibt es die schönsten Frauen und die tollsten Männer? Wo kennt die gute Stimmung keine Grenzen? Natürlich beim 1. Lampertheimer Oktoberfest in der Feierabendhalle, die zum Festzelt wurde. Am Donnerstag ging es mit dem Fassanstich los – Spargelkönigin Melanie I. brachte dem Freibier mit gezielten Holzhammerschlägen das Laufen bei. An allen Tagen dieses 1. Lampertheimer Oktoberfestes wurde bewiesen – zum Oktoberfest nach München kann man, zum Oktoberfest in Lampertheim muss kommen, wer ausgelassen feiern will. Das Oktoberfestbier entfaltete hier wie dort seine Wirkung, ganz besonders beliebt in Maßkrügen und nicht in Maßen genossen. Passend zum besonderen Anlass waren Kleidung und strahlende Augen. Zünftige Lederhosen und karierte Hemden bestimmten das Bild bei den trinkfesten Mannsbildern, die schönen Madln zeigten sich vorwiegend in schmückenden Dirndlkleidern und eindrucksvollem Dekolleté.
Der Organisator dieses neuen Oktoberfestes, Torsten Hartmann vom Eventhaus in der Hafenstraße, hat auch mit der Auswahl der Bands den Geschmack der Festbesucher getroffen. Bekannt ist das Eventhaus in Lampertheim vom „Tanz der Bässe“ am Badesee. „Die Lumpen“ gaben am Donnerstag den stimmungsvollen Ton an, die „Würzbuam“ machten am Freitagabend gnadenlos Partymusik bis die Besucher auf Tischen und Bänken tanzten. Am Samstag lief die Feierabendhalle mit den „Almrockern“ auf Hochtouren. Bei freiem Eintritt waren am Sonntag die Familien zum Feiern eingeladen, mit Livemusik der „Bayermän“. Für den großen und kleinen Hunger war die Speisekarte mit echt bayerischen Köstlichkeiten gefüllt wie Haxen und Kammbraten mit Dunkelbiersauce, Weißwürste und Leberkas.
„Wer hat Lust, heute Abend richtig zu feiern?“ Auf ihre Frage erhielten die „Würzbuam” aus Unterfranken die verdiente, kollektive Festzeltantwort – ein vielfaches „Ja“. Schnell kam Bewegung ins Oktoberfest und die Ansage von der Bühne: „Wir tun das einzig Richtige und klatschen in beide Hände – das Bier stellen wir ab“. Ein Prosit der Gemütlichkeit leitete zur Pause über, die dem begeisterten Publikum die Gelegenheit zum Verschnaufen und Unterhalten gab. Mit sanften Trompetenklängen beendete Thomas die Pause. Eine fetzige Polonaise durch das Festzelt war der Auftakt zum Oktoberfestvergnügen außer Rand und Band. Atemlos ging es weiter durch den Abend bis in die Nacht. Torsten Hartmann ist sicher: Im nächsten Jahr wird wieder Oktoberfest gefeiert.