Musiker Lampertheims sollen zum 150. Geburtstag der Domkirche am 19. Oktober Innenraum zum Erklingen bringen
„Open the door – klingender Dom”
Freuen sich auf „Open the door – klingender Dom” und auf weitere Musiker: Domkantorin Heike Ittmann (Mitte), Bürgermeister Gottfried Störmer (r.) und Kulturbereichsleiter Rolf Hecher (l.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – Im Oktober diesen Jahres steht ein besondererer Geburtstag eines Lampertheimer Wahrzeichens an: Die Domkirche im Herzen der Stadt wird 150. Domkantorin Heike Ittmann hat sich anlässlich dieses Ereignisses Gedanken gemacht und lädt in Zusammenarbeit mit der Stadt Lampertheim zu einem besonderen musikalischen Ereignis ein. Unter dem Titel „Open the door – klingender Dom” werden die Türen des Doms weit geöffnet und mithilfe zahlreicher Lampertheimer Chöre, Musikern und Bands das Innere zum Erklingen gebracht.
Am Freitag, 19. Oktober, wird daher eine Nacht der Lampertheimer Musiker veranstaltet. Ab 18 Uhr bis tief in die Nacht hinein sind alle Lampertheimer Musiker eingeladen, sich mit einem 10- bis 15-minütigen musikalischen Beitrag zu beteiligen.
„Wir haben bereits zahlreiche Zusagen, aber wer Interesse hat, kann sich gerne noch bis zum Beginn der Sommerferien melden", lädt Heike Ittmann alle Musizierenden herzlich ein. Wichtig ist, dass an diesem Tag nicht die Kirchenmusik im Vordergrund steht, sondern alle Musikrichtungen erwünscht sind. „Musik in ihrer unterschiedlichen Form wird zu hören sein, alles, was Musik bietet: Von Klassik bis Rock, von Heimatliedern bis zu Pop”, betonte Bürgermeister Gottfried Störmer, der „gerne die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen” hat. „Denn einerseits bin ich sehr musikaffin und andererseits finde ich diese besondere Idee, dass die Musik eine herausragende Funktion übernimmt und im Mittelpunkt steht, sehr toll. Die Musik ist ein Markenzeichen der Stadt die hier mit dem Wahrzeichen Domkirche verbunden wird."
„Open the door – klingender Dom” soll in angenehmer Atmosphäre stattfinden, wobei natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen wird. Für einen Mitternachtssnack wird ebenfalls gesorgt sein. Besucher sind jederzeit willkommen, ob für den Auftritt einer Musikgruppe oder länger, auch Platzwechsel während der Veranstaltung sind selbstverständlich möglich – nur bitte nicht während der Darbietung selbst, sondern während der Wechsel zwischen den einzelnen Darbietungen. Ein besonderer Höhepunkt wird hierbei ein vierhändiges Zusammenspiel auf der Orgel von Heike Ittmann und Gottfried Störmer sein, auf das sich die Zuhörer schon heute freuen dürfen. Ein Problem ist derzeit, dass sich die meisten Musiker und Chöre für einen Auftritt zwischen 20 und 22 Uhr interessieren. „Es wäre toll, wenn einige auf einen späteren Zeitpunkt ausweichen würden oder sich für diese melden.” Bürgermeister Gottfried Störmer gab am Mittwoch eine Kostprobe seines Könnens. Am 19. Oktober wird er gemeinsam mit Heike Ittmann vierhändig an der Orgel zu hören sein. Foto: Benjamin Kloos
„Lampertheim ist schon lange Musikstadt”, war Kulturbereichsleiter Rolf Hecher die Freude über diese Idee der offenen Domkirche anzusehen. „Wir haben die MIL, die Musikschule, eine Kantorin, die sehr offen ist, das Volksliedersingen und eine noch immer sehr gute Chorlandschaft oder auch das Lessing-Gymnasium mit dem Schwerpunkt Musik. Das Tolle an dieser Veranstaltung ist die Idee, Sie haben immer das Gemeinwesen im Blick”, lobte er Heike Ittmann. „Denn Musik verbindet und ich bin mir sicher es wird sich noch etwas tun!”
Denn alle Lampertheimer Musiker, Chöre und Bands, die ebenfalls zu diesem besonderen Konzert beitragen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bei Heike Ittmann per E-Mail unter heikeittmann@gmail.com zu melden – gerne mit Angaben, was zum guten Gelingen des jeweiligen Beitrags an Technik, Stühlen oder Probenraum benötigt wird. Benjamin Kloos