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  • Do., 21. Juli 2022, 16:22 Uhr
    HOFHEIMER SPENDENLAUF: Trotz geringer Resonanz kamen für die gute Sache 700 Euro zusammen

    Optimale Vorbereitung, doch leider nur wenige Teilnehmer

    Auf die Plätze, fertig, los. Der Hofheimer Spendenlauf stand unter dem Motto „Wir laufen für die Ukraine“ und fand ohne Zeitnahme statt. Schließlich ging es um den Spaß und die gute Sache. Foto: Petra Gahabka


    HOFHEIM – Der gut vorbereitete Hofheimer Spendenlauf am vergangenen Samstagnachmittag hat leider nicht die Aufmerksamkeit gefunden, die ihm gebührt hätte. Unter dem Motto „Wir laufen für die Ukraine“ schnürten bei idealem Laufwetter lediglich 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Sportschuhe. Umso erfreulicher, dass am Ende beachtliche 700 Euro zusammengekommen sind.   

    Was die Ausrichtung von Laufevents angeht, ist man in Hofheim gut aufgestellt. Mit dem Turnverein, der den traditionellen Volkslauf ausrichtet und dem Supermarathon Club Annabell, der 2003 den Silvesterlauf ins Leben gerufen hat, kümmerten sich erfahrene Organisatoren um die Durchführung. Im Vorfeld wurden Plakate ausgehängt, die Presse informiert, mit der Nibelungenschule Kontakt aufgenommen und die hiesigen Landfrauen mit ins Boot geholt. Am Tag der Veranstaltung wiesen im Sportpark Markierungshütchen und Flatterband den Weg, am Ziel war ein Getränkestand aufgebaut und die Feuerwehr, die später auf der Strecke für die Sicherheit sorgte, stand mit acht Einsatzkräften und drei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr parat. Die Landfrauen hatten fleißig gebacken und verkauften gemeinsam mit TV-Mitgliedern Kaffee und Kuchen für einen Euro. Ein Betrag, bei dem die meisten Gäste auf Rückgeld verzichteten. 

    Dem großen Aufwand mit zahlreichen Helfern stand eine Anmeldeliste mit nur wenigen Namen gegenüber. „Es muss sich keiner bei dem tollen Wetter verausgaben. Vielen Dank, dass Ihr da seid“, begrüßte Alexander Rank die Teilnehmenden und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Neben ihm waren auch Ortsvorsteher Alexander Scholl und Ortsbeiratskollege Marko Knecht am Start. Ohne Zeitnahme und Wettkampfcharakter machten sich 18 Läuferinnen und Läufer, darunter eine Walkerin, unter Beifall der Zuschauer auf den Weg durch die Hofheimer Gemarkung. Die Distanz über 5 Kilometer reichte den meisten, einige Ambitionierte drehten die Runde ein zweites Mal. Das Startzeichen für den 1-Kilometer-Lauf der Kinder gab Nicole Bittmann von der Leichtathletikabteilung des TV. Die acht Jungs, der jüngste gerade mal fünf Jahre alt, schafften die zweieinhalb Runden auf der Tartanbahn mit Bravour und nahmen voller Stolz ihre Teilnahmeurkunde in Empfang. 

    Warum trotz idealer Bedingungen letztendlich nur so wenige Kinder und Erwachsene beim Spendenlauf mitmachten, konnten sich die sichtlich enttäuschten Organisatoren auch nicht erklären. Vielleicht hatten die im Vorfeld angekündigten hohen Temperaturen abgeschreckt, und der Termin wurde anders verplant. Oder es gab Parallelveranstaltungen, konnte man nur mutmaßen. Nichtsdestotrotz kam an diesem Nachmittag durch die Teilnahmegebühren, den Kuchenverkauf und Spenden ein stattlicher Betrag von 700 Euro zusammen. Die Verwendung des Geldes muss von den Verantwortlichen noch geklärt werden und wird laut Alexander Scholl zeitnah bekannt gegeben. Petra Gahabka

    Foto: Petra Gahabka


     

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