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Do., 26. April 2018, 11:03 Uhr
Letzter Kampftag in der Judo-Oberliga ging in Bürstadt über die Bühne
Ordentlicher vierter Platz für Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach
Florian Siegler gewann erneut beide Kämpfe für seine Mannschaft. Foto: oh
BÜRSTADT - Am letzten Kampftag der Judo-Oberliga ging es für die Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach im Wesentlichen darum, den dritten Tabellenplatz zu behaupten. Ziel war es beim eigenen Heimkampf vor Bürstädter Publikum und Bürgermeisterin Barbara Schader zwei weitere Siege zu holen. Der erste Gegner war der JC Hünfelden. Gegen den Oberligameister 2017 waren die letzten Begegnungen immer sehr knapp ausgegangen und man merkte schon im ersten Kampf, dass Spannung zwischen den beiden Mannschaften in der Luft lag. Der erste Kampf bis 81 Kilo ging gleich ins Golden Score, leider nach etwa sieben Minuten Kampfzeit nicht mit dem glücklicheren Ende für die Heimmannschaft. Dennoch konnte diese immer wieder ausgleichen, sodass es bis zur letzten Begegnung ein Kampf auf Augenhöhe war. Der letzte Kampf konnte dann leider auch nicht gewonnen werden und die KG Bürstadt-Rimbach musste sich einer starken Hünfelder Mannschaft knapp mit 3:4 geschlagen geben. Gegen den personell geschwächten BC Bad Arolsen, dieser trat nur mit vier Mann an, gewannen die Jungs um Coach Nadine Müller dann deutlich mit 6:1 Punkten. Dies bedeutete in der Gesamtrechnung, dass man einen Tabellenplatz auf Platz vier im Gesamtklassement nach unten rutschte. Sieger der diesjährigen Oberligasaison wurde der JC Rüsselsheim.
Als Resümee der Saison 2018 gilt es festzustellen, dass viele Leistungsträger kompensiert werden mussten. Das war aber auch sicherlich eine gute Chance für jüngere Nachwuchskämpfer, die dadurch ins kalte Wasser geworfen wurden. Mohammed Assuev, Soufian Idrissi und Keanu Bozoghlian konnten mit sehr starken Kämpfen überzeugen und den einen und anderen Punkt für die Mannschaft beisteuern. Sehr zufrieden waren das Trainergespann Nadine Müller und Lothar Kilian auch mit den Neuzugängen die sich sehr gut in das Team integrierten. Aber nach der Saison ist ja bekanntlich vor der nächsten Saison. Das Trainerteam bastelt nach eigenen Angaben schon an der Mannschaft für 2019. Bei der Abschlussfeier haben alle ihre Zusage für die nächste Ligasaison gegeben. Zu hoffen bleibt, dass dann alle Judoka vom Verletzungspech verschont bleiben. Dann wäre sicherlich nach oben noch mehr drin. Im Team waren: Mohammed Assuev, Soufian Idrissi und Johannes Roßbach, Thorben Sedlmair und Keanu Bozoghlian, Christopher Wecht, Marcel Dudyka, Morteza Tavakoli und Michael Radig, Jannik Zettl und Tim Müller, Florian Siegler und Mirco Ohl, Atilla Nazikol. Der Trainer und Betreuerstab setzte sich aus Nadine Müller, Lothar Kilian sowie Ibrahim Wetzig und Christopher Wecht zusammen. zg