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  • So., 13. August 2017, 19:51 Uhr
    Pilotprojekt „Gelbe Füße“ von SPD und FDP zur Verbesserung der Schulwegsituation für Kinder

    Orientierung für einen sicheren Schulweg

    Stadtverordneter Fritz Götz, die Schülerin Laura Klingler und SPD-Vorsitzender Marius Schmidt (v.l.) trafen sich, um gemeinsam „gelbe Füße" auf den Gehweg zu sprühen - eine Aktion zur Verkehrssicherheit für Kinder auf den Schulwegen. Foto: Sigrid Samson

    LAMPERTHEIM – Die sozialliberale Koalition brachte in vergangenen Sitzungen in der Lampertheimer Stadtverordnetenversammlung einen Antrag für mehr Verkehrssicherheit für Kínder im Straßenbild ein, der erfreulicherweise gemeinsam beschlossen wurde.
    Mit „gelben Füßen“, wie es sie im Kreis Bergstraße beispielsweise in der Gemeinde Einhausen gibt, sollen Kinder „auf den Schulleitwegen zu den Grundschulen und auf dem Weg nach Hause im gesamten Stadtgebiet sichere Verkehrsübergänge wie Zebrastreifen oder Ampelanlagen erkennen können“, so die Koalition. „Dieses Projekt soll einen kleinen Beitrag leisten, um Kinder dazu zu motivieren, auch einmal selbstständig und alleine zur Schule zu laufen“, so die beiden Fraktionen von SPD und FDP.
    Hierzu gab es nun am vergangenen Samstag passend zum ersten Schultag eine erste Aktion als Pilotversuch im Bereich der Goetheschule in Lampertheim. An der Ecke Hagenstraße / Hohenzollernstraße trafen sich gegen 11.30 Uhr SPD-Vorsitzender Marius Schmidt, Stadtverordneter Fritz Götz und die Schülerin Laura Klingler, um gemeinsam „gelbe Füße“ auf den Gehweg zu spühen. Damit soll den Kindern eine Orientierung für einen sicheren Schulweg ermöglicht werden.
    „Es gab immer wieder Probleme für die Schulkinder, um diese Passage sicher zu überqueren“, betonte Fritz Götz. Die Schulkinder müssen die Hagenstraße überqueren, um zum Zebrastreifen in der Hohenzollernstraße zu gelangen, was für die abbiegenden Autofahrer hier immer wieder problematisch war. Mit Sprühdose und Schablone ausgestattet, machte er sich gemeinsam mit Marius Schmidt und Laura Klingler ans Werk, mehrere gelbe Fußspuren mittels erstellter Schablone auf dem Gehweg aufzusprühen, die den Kindern den richtigen Laufweg aufzeigen sollen.
    „Diese wird bereits in vielen Gemeinden des Kreises praktiziert“, erklärte Marius Schmidt gegenüber dem TIP. Er freute sich, nun den Pilotversuch in Lampertheim durchführen zu können - eine gute Sache für die zahlreichen Schulkinder, für die nun der Schulalltag wieder beginnt, um ungefährlich und sicher zur Schule und wieder nach Hause zu kommen. Sigrid Samson

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