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  • Mi., 13. April 2016, 13:34 Uhr
    TSG steht in den Startlöchern für die 21. Gymnastica / Sportliches Großereignis vom 27. bis 30. Juli in der August-Held-Halle

    Ort für Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt

    Die Besucher erwarten bei der Gymnastica viele tolle Momente sportlicher Höchstleistungen in der TSG- Halle. Archivfoto: Hannelore Nowacki

    Die Besucher erwarten bei der Gymnastica viele tolle Momente sportlicher Höchstleistungen in der TSG- Halle. Archivfoto: Hannelore Nowacki

    BÜRSTADT – Mit großen Schritten kommt die Gymnastica näher: Vom 27. bis zum 30. Juli reisen wieder Gäste aus den verschiedensten Ländern in Bürstadt an - im Gepäck ihre tänzerischen, akrobatischen und in jeden Fall beeindruckenden Nummern. Im Dreijahres-Rhythmus richtet die TSG seit 1954 von August Held das sportliche Großereignis aus, von richtigen Ruhepausen zwischen den Festivals kann allerdings keine Rede sein. „Nach der Gymnastica ist vor der Gymnastica", so lautet das Motto des großen Organisationsteams der TSG Bürstadt, die sich bereits direkt nach Beendigung der letzten Gymnastica 2013, die übrigens stolze 1.300 Teilnehmer in die Sonnenstadt gelockt hat, überlegt, wie sie die nächste noch besser machen kann. Kurz vorher sei dann aber schon ein besonderes Gefühl, betonte Mithauptorganisator Alfred Koch, der gemeinsam drei weiteren Mitstreitern, bestehend aus Sabine Faecke, Günther Hilgartner und Klaus Arnold schon seit einiger Zeit in die heiße Phase der Vorbereitungen eingestiegen ist. Zur Stemmung der anstehenden Aufgaben, wie die Betreuung und Verpflegung, aber auch die Unterbringung und viele andere Dinge, werden wieder rund 150 bis 200 Ehrenamtliche im Einsatz sein. Verteilt wurde die Arbeit auf verschiedene Resorts, die sich dann um die Gäste kümmern werden. Gemeldet sind bereits Teilnehmer aus elf Nationen.

    Freuen sich schon auf die 21. Gymnastica: Alfred Koch, Günther Hilgartner, Klaus Arnold und Sabine Faecke. Foto: Eva Wiegand


    Auf der Liste stehen bisher Gäste aus Belgien, Dänemark, Holland, Portugal, Serbien, Türkei, Japan, England, Schweden und Israel. Allerdings musste die Teilnehmerzahl in diesem Jahr auf 800 beschränkt werden. „Das Damoklesschwert der Sanierung der Erich-Kästner-Schule schwebte ja schon länger über uns“, erklärte Koch, doch nun stehe fest, dass die EKS, neben der Schillerschule, nur sehr eingeschränkt als Unterbringungsort zur Verfügung stehe. Die Organisatoren nehmen es gelassen: „Diese Gymnastica wird eben klein, aber fein“, sofern man bei 800 Teilnehmer überhaupt von „klein“ sprechen kann. Die Gymnastica sei im Übrigen das einzige Festival dieser Größenordnung, welches alleine von einem Verein gestemmt werde, informierte Koch. Als ein Ort der Völkerverständigung bezeichnete er das sportliche Event: „Die Gymnastica ist ein Ort für Jugendliche und junge Erwachsene, die aus aller Welt zusammenkommen. Nicht nur, um sich sportlich zu messen, sondern auch zusammen zu interagieren“. Zwar wird bei der Gymnastica Sportakrobatik auf höchstem Niveau gezeigt, dennoch gibt es keinen Wettkampf, keine Punkte nach Leistung und keine Bewertung durch eine Jury, die Gruppen bewerten sich ausschließlich selbst. Dabei geht es vor allem um Freundlichkeit, Bezug zu anderen Gruppen und wer bei seinen Auftritten für die beste Stimmung sorgt.

    Los geht es bereits am 27. Juli, hier werden alle Gruppen im Rahmen eines Kurzprogramms vorgestellt. Die offizielle Eröffnungszeremonie, die in diesem Jahr zum ersten Mal von der Katholischen Kirchenmusik mitgestaltet wird, findet dann am 28. Juli um 19 Uhr statt. Weitere Informationen gibt es unter www.gymnastica-buerstadt.de Eva Wiegand

     

     

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