Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 03. November 2016, 09:25 Uhr
    Courage in Lampertheim: Bürgerstiftung würdigt Engagement der Tafel und der Notfallseelsorge

    „Oscar“ und Geldpreis für zwei Organisationen



    Freuten sich sehr über die Auszeichnung "Courage in Lampertheim" und damit die Würdigung ihrer freiwilligen Arbeit: die engagierten Helfer der Tafel Lampertheim und der Notfallseelsorge Kreis Bergstraße. Foto: Eva Wiegand

    LAMPERTHEIM - Seit 2009 vergeht kein Jahr, ohne dass die Bürgerstiftung Lampertheim einem gemeinnützigen Verein, einer Einzelperson oder Hilfsorganisation Danke sagt und obendrein den ehrenamtlichen Einsatz mit dem „Oscar“ der Bürgerstiftung sowie einem Geldpreis honoriert. Und auch diesmal ist die Wahl für "Courage in Lampertheim" sehr gut getroffen. Mit der Notfallseelsorge des Kreises Bergstraße sowie der Tafel Lampertheim durften sich am Mittwochabend im Rahmen einer kleiner Feierstunde, die wieder von jungen Talenten der Musikschule Lampertheim musikalisch umrahmt wurde, gleich zwei Organisationen über die Auszeichnung sowie jeweils 500 Euro freuen. So konnte Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender Gottfried Störmer zahlreiche Gäste im Sitzungsaal begrüßen. Ganz im Sinne des Mottos „Von Bürgern für Bürger“ setze sich die Bürgerstiftung im Bereich der Stadt Lampertheim dafür ein, lokale Problemfelder mit eigenen Mitteln bewältigen zu helfen. So sei es auch bei den ausgewählten Organisationen, die sich um andere kümmern, die in Not sind: „Sie haben sich gegründet, um das Leid anderer zu mildern- ohne öffentlichen Auftrag.“ Die Notfallseelsorge leiste „Erste Hilfe für die Seele“, so der Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung und ehemaliger Bürgermeister Erich Maier und zitierte damit den Flyer der Notfallseelsorge Kreis Bergstraße. Nicht nur bei großen Katastrophen seien die Notfallseelsorger im Einsatz, sondern auch im kleinen, privaten Bereich stünden die Helfer bereit, um Menschen beizustehen, die ein plötzliches Unglück getroffen hat. „Und das an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr, ehrenamtlich und überkonfessionell“, betonte Meier. Genau deshalb sei die Bürgerstiftung der Meinung, dieses herausragende Engagement habe eine öffentliche Würdigung mehr als verdient. Und auch die Tafel leistet einen nicht mehr wegzudenkenden Beitrag: Insgesamt 70 Menschen arbeiten in drei Teams und mehreren Schichten in der Tafel Lampertheim und betreuen rund 500 Kunden. Als er überlegt habe, was er in seiner Laudatio sagen könne, sei ihm sofort etwas eingefallen, führte das Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, Dieter Goll, aus: "Es ist schön dass es sie gibt, es ist eine Schande, dass man sie braucht.“ Denn so lebten in einem der reichsten Ländern der Welt immer mehr Menschen, deren Einkommen nicht reiche, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch es sei nicht nur allein die Versorgung, die die Tafel ausmache. Gerade der persönliche Kontakt zu den Kunden sei von großer Bedeutung. Deshalb sagte die Bürgerstiftung auch hier: „Danke für ihre Arbeit und schön, dass es sie gibt.“ Eva Wiegand

     
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1