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Mo., 24. April 2017, 11:57 Uhr
Sportler bereiteten sich auf die anstehende Saison vor
Ostertrainingslager in Lampertheim und Peschiera
Nicht nur am Gardasee wurde eifrig trainiert, auch in Lampertheim gab es ein Nachwuchstrainingslager. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Seit 30 Jahre absolvieren die Kanurennsportler des Wassersportvereins ein Trainingslager in Italien. Begonnen hat alles in der Partnerstadt Adria, man lernte dort Sandro Ceccilalato kennen, der Dieter Brechenser als Organisator auf Lampertheimer Seite half, die Trainingslager zu organisieren. In letzten Jahren war der Wassersportverein in Sabaudia (nähe Rom) oder am Gardasee in Peschiera. Ins Auslandstrainingslager gehen nur Sportler ab der Schüler A Klasse (ab 13 Jahre) mit. Deshalb gab es 2017 auch zwei Trainingslager am Bootshaus des Wassersportvereins: Täglich von 9 bis 16.30 Uhr trainierten 22 Schüler B Sportler (bis 12 Jahre), um sich auf die anstehende Saison vorzubereiten. Vier Trainer kümmerten sich in Lampertheim um das tägliche Training und machten mit den jungen Sportlern zwischen den Trainingseinheiten auch Ausflüge, denn der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Mit den Vereinsbussen des Vereins fuhren die älteren Sportler an den Gardasee und bezogen in Peschiera Bungalows auf einem Campingplatz. Schon am Ankunftstag ging es gleich in die Boote um sich mit einer Ausdauerfahrt an Wasser zu gewöhnen. Gepaddelt wurde nicht auf dem Gardasee sondern auf dem fünf Kilometer langen Auslauf des Sees. In den Booten waren die Sportler täglich meist zweimal am Tag, es gab aber auch halbe Trainingstage, die für Ausflüge genutzt wurden. Außer drei Trainern waren noch weitere Betreuer mit dabei. Carmen Geppert bereitete täglich drei Mahlzeiten vor. Barbara Hofmann legte bei den Sportlern Hand an, um Muskelverhärtungen raus zu massieren. Die medizinische Betreuung übernahm Sybille Fath, die hauptsächlich Verbandsmaterial für kleine Wehwehchen brauchte. Die Jugendfahrer absolvierten in den zwei Wochen Trainingslager 234 Kilometer im Boot, dazu kamen noch Laufeinheiten, Körperkraftübungen und Gymnastik. Trotz den körperlichen Anstrengungen war die Stimmung im Team sehr gut. Bei den Ausflügen ging auf dem Wochenmarkt in Destenzano, nach Lazisse und auf die Halbinsel Sirmione. Die Stadt Sirmione ist auch bekannt durch ihre Rieseneisportionen, die die Sportler ausgiebig nutzten. Eine Trainingseinheit war danach nicht mehr geplant und wäre wohl auch nicht mehr möglich gewesen. Außer dem Wassersportverein trainierten mehrere andere Vereine am Gardasee und es kam zu vielen Fachgesprächen zwischen Sportlern und Trainern. Großer Dank gilt natürlich dem heimischen Kanuverein in Peschiera der sein Gelände zum Abstellen der Bootshänger zur Verfügung stellt. Nach schönen Tagen mit immer über 20 Grad Tagestemperaturen, fiel der Abschied schwer und nach der Ankunft in Lampertheim bei acht Grad wollten viele schnell wieder an Gardasee. zg