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  • Mi., 13. Mai 2015, 15:12 Uhr
    Richtfest des Ergänzungsbaus an Goetheschule gefeiert / „Goethe- ist Spitzenschule im Kreis"

    Perfekter neuer Raum zum Leben und Lernen

    Am Mittwoch wurde in der Goetheschule Richtfest gefeiert - traditionell mit Kranz, Zimmermann und Richtspruch. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - „Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss in die Goethe gehen" schallte es am Mittwoch über den Schulhof der Goetheschule. Schüler, Lehrer, Eltern und Vertreter aus der Politik hatten sich versammelt, um ein besonderes Ereignis zu feiern. Welches, dass durften die Schüler anhand eines kleinen musikalischen Rätsels herausfinden: Denn der Schulchor ahmte Baugeräusche nach, die zu einem Wort zusammengesetzt werden sollten. Am Ende war schnell klar: Richtfest war die Lösung, und genau dieses wurde weniger als sechs Monate nach der Grundsteinlegung im Schulhof begangen.
    Feierlich schwebte der Kranz über dem Dach des Ergänzungsbaus, der neben der Mensa auch drei weitere Klassenräume beinhaltet. „Sechs Monate hat es gedauert, aus den Plänen der Architekten ein Gebäude entstehen zu lassen", begrüßte Schulleiterin Margarete Veltman die Gäste. „Es war eine spannende Zeit für unsere Schüler: Ganz nah dabei, mit den Nasen am Bauzaun, konnten wir alle den Baufortschritt verfolgen. Besonders beeindruckten die Bauarbeiter, die mit Gummistiefeln im Beton standen und diesen verteilten - manch Schüler wäre gerne an ihrer Stelle gewesen. Die Schüler in den Containern hatten dabei stets den besten Blick, zumindest bis die Wand hochgezogen war." Veltman dankte allen am Bau Beteiligten und zeigten sich erfreut darüber, dass es keine Verletzten gegeben habe. „Ein großer Teil der Arbeit liegt hinter uns, in den kommenden Wochen folgen noch der Innenausbau und die Inneneinrichtung. Vielen Dank an Landrat Matthias Wilkes für dessen Unterstützung, auch wenn er die Einweihung wohl nicht mehr im Rahmen seiner Amtszeit erleben wird - Sie sind aber herzlich als besonderer Gast willkommen", wandte sich Veltman an Wilkes, der „immer ein offenes Ohr für uns Schulen hatte."

    Wer will fleißige Handwerker sehen: Große Freude herrschte bei den Kindern der Goetheschule, wie hier beim Schulchor. Foto: Benjamin Kloos


    Landrat Wilkes freute sich nicht nur an dem dank Sonnenschein passenden Wetter, sondern besonders über die sichtbare Freude der Kinder. „Dies hier ist aber kein Geschenk des Kreises, sondern eine Pflichtaufgabe, um gute Lernbedingungen zu ermöglichen. Gerade die Mensa ist dabei für die Ganztagsbetreuung von großer Bedeutung. Bildung ist das wichtigste Gut unserer Kinder, dies muss auch weiterhin gefördert werden und dies werde ich meinem Amtsnachfolger mit auf den Weg geben", versprach Wilkes. Mit Blick auf die Gesamtinvestition von 2,3 Millionen Euro betonte er: „Wir legen Wert auf Qualität. Hier wird exzellente pädagogische Arbeit geleistet, das macht es dem Schulträger leichter, zu investieren. Vielen Dank an die Schule für diese hervorragende Arbeit, die Goetheschule gehört zu den Spitzengrundschulen des gesamten Kreises, Für die Schüler ist es ein Glück, hierher gehen zu können. Selbst Goethe hätte sicher seine Freude, diese Schule zu besuchen."
    Der Erste Stadtrat Jens Klingler, der den Dank der Stadt überbrachte, hob ebenfalls die Bedeutung der Bildung hervor, nicht aber ohne darauf hin zuweisen, dass die Stadt angesichts der Umsetzung des Paktes am Nachmittag vor großen Herausforderungen stehe.
    Bevor der Zimmermann den Richtspruch unter dem Motto „Gott segne dieses Haus, und alle die gehen ein und aus" verkündete und traditionell ein Glas auf den Boden warf, unterhielt der Schulchor mit dem amüsanten Lied „Reich mir die Schippe zum Tanz" und auch ein selbst gedichteter Text, der von Schülern vorgetragen wurde, durfte nicht fehlen.
    Zum krönenden Abschluss musizierte der Schulchor mit Legosteinen, die am Ende zum Wort Neubau zusammengelegt wurden, bevor der Ergänzungsbau zur Besichtigung freigegeben wurde. Benjamin Kloos



     

     

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