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  • Mo., 09. März 2015, 17:10 Uhr
    Tolle Leistungen beim Regionalliga-Saisonauftakt im Jazz- und Modern-Dance

    „Piccola“ startet in neuer Liga gleich mit dem Sieg

    Überraschten gleich zu Saisonbeginn mit einer gekonnten Choreographie und begeisterten einmal mehr das Publikum: Piccola. Foto: oh


    BOBSTADT - Mit gleich zwei Teams startete die Tanzsportabteilung der TG Bobstadt beim Jazz- und Modern-Dance-Saisonauftakt der Regionalliga Süd-Ost in Gera. Die jüngeren Tänzerinnen von „Piccola“ setzten sich nach dem Aufstieg gleich an die Tabellenspitze, „At leisure“ schaffte nach einer tollen Präsentation Rang 7.

    Für grenzenlosen Jubel sorgte „Piccola“, schließlich hatten weder Tänzerinnen noch Fans mit einem so furiosen Abschneiden der Formation gerechnet. Die jungen Tänzerinnen hatten erst im vergangenen Jahr den Aufstieg in die Regionalliga gemeistert und wollten dort zunächst einmal den Klassenerhalt schaffen. Trotzdem wagte sich Erfolgstrainerin Lisa Ritzert mit dem aktuellen Stück auf ganz neues Terrain - die richtige Entscheidung, wie das Turnier in Gera zeigte: Das experimentelle Stück mit gewagter und komplexer Choreografie setzt auf Elektro-Rhythmen und fällt aus dem Rahmen. Nicht nur der sehr hohe Schwierigkeitsgrad verlangt den Tänzerinnen Einiges ab, auch Kondition ist in dem eher strengen Stück gefordert. Die bewies „Piccola“ meisterhaft: Die Mädels lieferten eine perfekte Vor-, Zwischen- und Endrunde ab, steigerten sich bis ins Finale enorm,  obwohl einige Tänzerinnen gesundheitlich angeschlagen waren. Das Wertungsgericht war sich am Ende zwar nicht ganz einig, doch den Turniersieg hatten die „Picco's“ in der Tasche. „Vielleicht haben nicht alle den Schwierigkeitsgrad der Choreografie erkannt“, vermutet Trainerin Lisa Ritzert. Andere Formationen, Trainer und sogar Fans anderer Mannschaften sollen dem Tanz sehr viel Anerkennung gegeben haben. Sollte „Piccola“ die Erfolgsserie fortsetzen können, stünde einem Aufstieg in die 2. Bundesliga nichts im Wege: „Aber erst einmal sollen alle weiterhin Spaß haben und gesund werden, so dass beim Heimturnier im April wieder alle vollkommen entspannt tanzen können“, sagt Lisa Ritzert.

    Ganz anders die Choreografie von „At leisure“: In dieser Saison setzen die Mädels nämlich auf swingende Jazz-Klänge von Jamie Cullum. Nicht nur durch das farbenfrohe Kostüm fallen die Tänzerinnen positiv auf, mit ihrer tollen Ausstrahlung zu den melodischen Rhythmen versprühen die Bobstädterinnen Freude auf der Tanzfläche und reißen die Zuschauer mit. Trotz des tollen Auftritts im Finale und vor allem wegen der unglücklichen Wertung mussten sich die erfahrenen Tänzerinnen von „At leisure“ am Ende mit dem siebten Platz zufrieden geben. Den Kopf will „At leisure“ aber keinesfalls hängen lassen, schließlich ist in der laufenden Saison noch alles offen, und die Mädels können und wollen sich bei den kommenden drei Turnieren in Bürstadt, Großostheim und Wilsdruff noch steigern. Das spaßige Wochenende in Gera, zu dem viele Fans mitgereist waren, wird allen noch lange in guter Erinnerung bleiben. zg

    „At Leisure" ließen noch etwas Luft nach oben: Doch die Saison ist noch lang, daher nicht den Kopf hängen lassen! Foto: oh


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