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Mo., 19. August 2019, 09:52 Uhr
CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer beim Sommerfest des Hofheimer Ortsverbandes zu Gast
Politische Bundesprominenz als besondere Überraschung
Die Polit-Prominenz beim Sommerfest der Hofheimer CDU. Foto: Petra Gahabka
HOFHEIM – Hoher Besuch in Hofheim. Die Gäste, die Freitagabend am traditionellen Sommerfest des CDU-Ortsverbands teilnahmen, staunten nicht schlecht, als plötzlich die Bundesvorsitzende der Christdemokraten, Annegret Kramp-Karrenbauer, im Garten des Weinhauses Garst erschien. Im Vorfeld waren nur wenige eingeweiht, bis zum Schluss wurde gebibbert, ob der Besuch auch wirklich klappt.
Mit keinem Wort erwähnte Ortsverbandschef Bernhard Hossner den späteren Überraschungsgast, als er Mitglieder, Freunde und politische Vertreter willkommen hieß, darunter den Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Meister und Alexander Bauer, Abgeordneter des Hessischen Landtages, die über die politische Sachlange im Bund und Land informierten. Was sich auf kommunaler Ebene tut, darüber berichtete Ortsvorsteher Alexander Scholl. Die Ampel in der Bahnhofstraße sei ein absoluter Pluspunkt für die Sicherheit, im Bereich der Kitas habe es verkehrstechnische Optimierungen gegeben und für den Fahrbahnteiler in der Lindenstraße in Höhe der Unterführung gebe es eine Zusage. Positiv habe sich auch die Sammelstelle entwickelt, die nun mit niedrigeren Containern, geringerer Brüstungshöhe und einem Podest mit weniger Stufen aufwarte. Nicht ohne Stolz blickte Scholl auf den neuen Rundwanderweg, der Freizeitgestaltung und Heimatkunde miteinander verknüpfe.
Bürgerbeteiligung werde in Hofheim großgeschrieben, so auch bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Im Rahmen seiner Masterarbeit an der Technischen Universität Kaiserslautern hatte Sebastian Ernst bei einer Informationsveranstaltung Ende Juni die Ergebnisse seiner Impulsbefragung präsentiert. Damit seien die Grundlagen geschaffen, um die Fachplanung voranzutreiben, so der Ortsvorsteher. Der Stadtteil wachse, parallel dazu müsse die Infrastruktur mitwachsen. In den nächsten zwei bis drei Jahren bestehe Bedarf für eine weitere Kita-Gruppe im Ü3-Bereich. Hier habe man eine kurzfristige Lösung gefunden: Das Katholische Familienzentrum St. Michael werde nicht nur modernisiert, sondern 2020 entsprechend erweitert. Mehr Kinder stelle auch die Nibelungenschule, die aus allen Nähten platze, vor Herausforderungen. Hier wünschte er sich vom Schulträger eine zeitnahe Lösung. Mit Blick auf die leerstehende Alte Schule in der Wilhelm-Leuschner-Straße, stelle sich die Frage, ob hier übergangsweise die Platznot kompensiert und eine Lösung für den bestehenden Standort in der Balthasar-Neumann-Straße gefunden werden kann, oder man die Alte Schule aufgibt und ein innovatives, neues Projekt an zentraler Stelle vorantreibt. Hier bleibe man, wie bei allen anderen Themen auch, am Ball.
Annegret Kramp-Karrenbauer im Gespräch mit Lena Volkert und Björn Hedderich von der Jungen Union. Foto: Petra Gahabka
Hofheim hat sich fantastisch entwickelt.“ Landrat Christian Engelhardt hatte kaum mit dem Lob über den „außergewöhnlich aktiven Ortsverband und einen außergewöhnlich aktiven Ortsvorsteher“ begonnen, da richtete sich die ganze Aufmerksamkeit auf einen neu hinzugekommenen Gast: Annegret Kramp-Karrenbauer. Den Besuch hatte das Hofheimer CDU-Vorstandsmitglied Heinz Becker eingefädelt, der die Saarländerin im letzten Jahr kennengelernt hatte. Da er aus dem Nachbarort stamme und wie ihr Mann aus dem Bergbau komme, habe sie seine Einladung zum Sommerfest gerne angenommen, erzählte die Politikerin. „Ich habe mir sagen lassen, dass die, die heute hier sind, eine verschworene Gemeinschaft der CDU sind, die zusammenhät. Ich glaube, dass das Erfolgsgeheimnis darin liegt, dass ihr alle miteinander sehr bodenständig seid, sehr klar in den Positionen und der Arbeit, die geleistet wird.“ Großes entstehe immer im Kleinen. Nach Grußworten der Kreisbeigeordneten Diana Stolz und Bürgermeister Gottfried Störmer nahm sich Kramp-Karrenbauer Zeit für persönliche Gespräche und hörte interessiert zu. Die Bundesministerin fühlte sich in dem lockeren Ambiente sichtlich wohl, lachte viel und erfüllte gerne die Wünsche der Gäste nach einem gemeinsamen Foto. Petra Gahabka