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  • So., 25. Juni 2017, 19:47 Uhr
    Viel Gelächter im „Rohremer Scheiertheater”

    Poude weg vun Erna Zeck

    Auf dem Grundstück von Erna Zeck soll ein großzügiger Golfplatz mit Wellness-Hotel entstehen. Was tun? Von links: Nicole Baumann, Kathrin Freitag, Thomas Fox, Peter Weigl und Annette Stumpf. Foto: Eva Wiegand



    GROSS-ROHRHEIM - Nach einem Jahr Pause öffnete sich für die „Rohremer” Fans endlich wieder der Vorhang des „Scheiertheaters”. Volle Rathausscheune nicht nur bei der Premiere, sondern auch bei fast allen folgenden Spielterminen des Dreiakters „Poude weg vun Erna Zeck”, bescheinigte den Darstellern und guten Geistern hinter der Bühne den verdienten Erfolg. Nur für einen Termin, den kommenden Samstag, gibt es noch wenige Restkarten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, denn das mit nur sechs Darstellern besetzte Stück brachte das bunt gemischte Publikum bei der Premiere am Freitagabend, darunter selbstverständlich auch der Bürgermeister Rainer Bersch, in der Rathausscheune so richtig in Wallung. Zum Inhalt des Stücks: Wie der Name schon sagt, geht es um die „Kabbeshaiserin” Erna Zeck (Nicole Baumann), eine auf einem Aussiedlerhof, im Nirgendwo des Großraums vom Gross-Rohrheim lebende, betagte Dame mit einem imaginären Vogel namens Hansi und einem liebestollen Karnickel, Ivan dem Schrecklichen. Das Problem: Ihr Haus soll einem Golfplatz für die High Society inklusive Wellnessresort weichen. Darauf angesetzt sind der Geschäftsführer der Baufirma, Herr Pfaff (Peter Weigl), sowie seine rechte Hand Herr Schneider (Annette Stumpf), die der Rentnerin ihren Hof „aus de Ribbe leiern wolle“. Doch da sind auch noch die Freunde von Erna Zeck. Die Rentnerin und „Zoggernachmiddags”-Kumpanin Marianne Hess (Kathrin Freitag) sowie der gemeinsame Freund Gerd Maurer (Thomas Fox) wehren sich gegen die Invasion. Zur lustigen Untermalung des Stücks versucht Marianne die Gunst des gemeinsamen Freundes Gerd zu erringen. Der wiederum, hat nur Augen für die schöne Gemeindeschwester Magda (Nane Stumpf) mit perfektem osteuropäischem Akzent, die ihn allerdings eiskalt abblitzen lässt. Als Souffleuse, wenn mal der Text stockt, ist Karin Fries im Einsatz, die Übersetzung in Rohremer Platt sowie die Organisation obliegt Renate Stumpf. Das Bühnenbild, ein in die Jahre gekommenes Esszimmer, gestaltete Martina Wittmer, die Plakate und das Karten-Design hat Andrea Jeitner übernommen. Für die Technik zeichnet sich Andreas Fries, für Tipps und Tricks Walter Stumpf verantwortlich. Karten für den kommenden Samstag sind noch bei Thomas Fox oder an der Abendkasse erhältlich. Eva Wiegand

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