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  • Do., 30. April 2015, 09:28 Uhr
    Bundesweiter Tag der Städtebauförderung am 9. Mai

    Programm auf dem Marktplatz – Innenstadtrundgänge mit den Bürgern

     

    Das zentrale Projekt der Städtebauförderung in Bürstadt ist der Marktplatz, Treffpunkt für alle Generationen mit Wasserspielen und einem öffentlichen Bücherregal. Hier schlägt bei Festen das Herz der Stadt, wie hier bei der feierlichen Einweihung. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Unter dem Motto „Bürstadt ist in Bewegung“ beteiligt sich die Stadt Bürstadt am Samstag, 9. Mai am „Tag der Städtebauförderung“, der bundesweit mit mehr als 570 Städten und Gemeinden zum ersten Mal stattfindet. Gefragt sind die Bürger, die sich mit Wünschen und Anregungen in die Entwicklung und Gestaltung ihrer Stadt einbringen können und sollen. Bei einem Pressegespräch stellte Bürgermeisterin Barbara Schader das informative und unterhaltsame Programm vor. „Ohne Fördermittel wäre Bürstadt noch nicht so weit, machte sie deutlich. Das Programm beginnt um 11 Uhr auf dem Marktplatz mit der Begrüßung durch die Bürgermeisterin, bis 14 Uhr werden die Bürger auf dem Marktplatz Gelegenheit zur Begegnung und zum Meinungsaustausch haben. Professor Dr. Joachim Pös von der NH-Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft aus Frankfurt wird seinen Vortrag zum Thema „Lebenswerte Städte durch Städtebauförderung“ um 11.15 Uhr halten. Unter dem Marktdach werden die bereits umgesetzten und die geplanten Projekte der Innenstadt informativ präsentiert. Vereine sorgen für das leibliche Wohl. Die Band „Patrick Embach & Friends“ wird die Veranstaltung mit beschwingter Musik begleiten, mal hier mal dort, aber immer in Bewegung. Bei einigen Partnern der Lokalen Partnerschaft im Einzelhandel sind Verkaufsaktionen und Verköstigung geplant. Bei zwei Rundgängen durch die Innenstadt werden die Bürger zu den umgesetzten und geplanten Projekten geführt. Mit dem Einstieg 2008 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ ist in Bürstadt viel passiert. Schader nannte das zentrale, schon fertig gestellte Projekt Marktplatz - „das Herzstück“. An zwölf Gebäuden wurde das Fassadenprogramm umgesetzt. 2009 wurde die Stadt in das „EFRE-Programm Lokale Ökonomie“ aufgenommen. Dieser Europäische Fonds für regionale Entwicklung unterstützt 30 Betriebe in der Innenstadt, auch Leerstände konnten behoben werden. Von Bund und Land wurden Bürstadt für die „Aktiven Kernbereiche“ 3.344 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die mit einem Eigenanteil der Stadt von 1.381 Millionen Euro ein Fördervolumen von 4.725 Millionen Euro ergeben. Die „Lokale Ökonomie“ erhielt EU-Zuwendungen von 687.000 Euro, die mit einem Eigenanteil von 137.400 Euro verbunden waren. „Das sind stolze Summen für die Stadt“, betonte die Bürgermeisterin, „nur damit ist es gelungen, die Projekte zu verwirklichen“. Beim gemeinsamen Rundgang mit den Bürgern hofft Schader auf viel Resonanz mit Wünschen und Anregungen. Christian Schwarzer, der als Ansprechpartner des Kernbereichsmanagements die Entwicklung in Bürstadt begleitet, erklärte den Geist der 44 Jahre alten Städtebauförderung mit Blick auf die Bürger: „Es ist nicht ein Programm von oben, es sind Ihre Städte“. In der Förderung sieht Schwarzer ein enormes wirtschaftliches Potenzial – nach seiner Rechnung werden aus 1 Euro Fördermitteln 7 Euro an zusätzlichen Investitionen erzeugt. Mindestens zwei Bescheide erwartet Schader im zu Ende gehenden Förderzeitraum, dann bleiben noch 5 Jahre für die Umsetzung. Der Aktionstag am 9. Mai ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern mit Beteiligung des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Ein Info-Flyer liegt in vielen Geschäften aus. Weitere Informationen hält die Internetseite www.tag-der-staedtebaufoerderung.de bereit. Hannelore Nowacki

    Information


    Stationen des zweimaligen Innenstadtrundgangs um 11.45 Uhr und um 13 Uhr: Markplatz – Passage zur Nibelungenstraße – Zukunftsprojekt verkehrsberuhigter Bereich Nibelungenstraße – Parkplatzerweiterung „hinter der Volksbank“ – Bauprojekt „Altengerechtes Wohnen in der Innenstadt“ in der Mainstraße 14-20 – Modernisierung und Leerstandsbehebung in der Mainstraße 1 und 3 sowie Nibelungenstraße 44 – Fassadenprojekte Schulstraße 3 und 4 – Kindertagesstätte Wichtelburg – Gastronomie am Marktplatz – neue Nutzung am Minanoplatz durch Café und Reisebüro – als neues Entrée der Innenstadt die Freiflächengestaltung rund um die Schillerschule mit neuem „Eisgarten“ – Marktplatz.


     

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