Mi., 26. Juli 2023, 14:07 Uhr
AUSFLUG: Riedroder Feuerwehrleute erleben spannende Stunden in Lorsch
Radtour zum Feuerwehrmuseum
RIEDRODE – Zum Sonntag dem 23. Juli organisierte Stephan Thomas, Alters- und Ehrenabteilung der Riedroder Feuerwehr, den Exkurs zum Feuerwehrmuseum Lorsch sowie anschließend ein Mittagessen bei den Lorscher Klosterspatzen. Hier fanden die Kameraden informative und fröhliche Stunden. Der Tour folgten Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Einsatzabteilung und der Alters- und Ehrenabteilung. Am Feuerwehrgerätehaus Riedrode startete die Gruppe mit ihren Rädern, sie fuhren gemütlich zu den Lorscher Kameraden. Am Feuerwehrstützpunkt Lorsch wurden die Kollegen aus Riedrode erwartet. Nach der Begrüßung durch Georg Heger ging es in den Keller des Feuerwehrhauses in Lorsch, dort wurden die Riedroder durch sach- und fachkundige Führung von Heger und Klaus Rickers durch das mit zahlreichen Exponaten, aus verschiedenen Epochen der Feuerwehrgeschichte, ausgestattete Museum geführt. Es fanden sich dort alte Uniformen, Helme, Rangabzeichen, aus Lorsch, von der Bergstraße, Hessen, Deutschland, der DDR und dem Europäischen Ausland. Dokumente über die Gründungszeit der Feuerwehr Lorsch, Alarmierungs- und Kommunikationssysteme, Atemschutzgeräte und vieles andere mehr gab es zu bestaunen, neben Spritzenwagen, der älteste Baujahr 1781, das Gefährt aus der Barockzeit wurde im Auerbacher Schloss gefunden und aufwendig restauriert. Ein Schatzstück, so die Riedroder. Auch die erste mobile Leiter der Lorscher Kameraden fand viel Aufmerksamkeit, bis zu den ersten motorisierten Fahrzeugen, genauso wie das erste Feuerwehrfahrzeug der Wormser Kollegen, ein Benz aus Gaggenau, das bis in die 1960er Jahre im Einsatz war. Die Kinder und Jugendfeuerwehrmitglieder waren sehr interessiert und durften auch mal ans Steuer. Alle Fahrzeuge seien voll funktionsfähig, wurde den Besuchern versichert.
Einige Fahrzeuge haben noch ein Nummernschild aus der Amerikanischen Verwaltungszeit, nach dem zweiten Weltkrieg. Mehrere Einsatzfahrzeuge so das alte Löschfahrzeuge (LF8) und Drehleiterfahrzeuge, auf beispielsweise Opel Fahrgestell bekamen die begeisterten Besucher zu sehen. Von den Lorscher Kollegen Heger und Rickers konnten die Großen und Kleinen Besucher von der Nachbarwehr fast zu jedem Exponat eine kleine Geschichte hören. Nach der Besichtigung des Museum ließen es sich Riedroder nicht nehmen einen Blick in die Fahrzeughalle der Lorscher Floriansjünger zu werfen. Dort konnten die Aktiven der Einsatzabteilung einiges sehen was es zu Hause nicht gibt. Mit vielen positiven Eindrücken aus der Vergangenheit und Gegenwart der Feuerwehr und einem großen Dankeschön sowie einem kleine Obolus für die Museumskasse verabschiedeten sich die Kameraden aus Riedrode von den Museumsführern. Thomas lobte die Arbeit des Museumsverein mit den Worten: „Ihr habt da einen unschätzbaren Fundus, es ist alles in allem ein Kleinod“.
Danach fuhren die Ausflügler weiter zu den Klosterspatzen zum Mittagessen und einer Erfrischung. Die Jugend konnte sich beim Minigolfspiel austoben. Beim Verweilen tauschten sich die jüngeren und älteren Kameradinnen und Kameraden über den Besuch und die gewonnenen Eindrücke vom Museum aus.
Später machte sich die Gruppe auf den Heimweg nach Riedrode. Am Gerätehaus angekommen bedankte sich der Riedroder Wehrführer, Sascha Brutscher, bei Kamerad Stephan von der Alters- und Ehrenabteilung für den interessanten und kurzweiligen Radausflug nach Lorsch, im Namen aller.
Stephan Thomas versprach weiter Ausflüge zu organisieren, der nächste Ausflug soll im Spätjahr stattfinden. zg