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  • Di., 11. August 2015, 10:49 Uhr
    „Das perfekte Grillen“ – die Ü12-Jugend mit Spaß beim sommerlichen Workshop

    Ran an den Grill!

    Noch ist Geduld angesagt, denn die Holzkohle muss erst durchglühen und weiß werden. Marcel Getrost (hinten) und Manfred Scholz (vorne) gaben den Jugendlichen zwischenzeitlich viele wertvolle Tipps. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Ein Wochenende im Sommer ohne Grillen ist für Marcel Getrost von der Stadtjugendförderung kein wirklich gutes Wochenende. Nicht anders sieht Manfred Scholz die Sache. Beide kennen sich aus und wissen, was man tun oder lassen sollte. Und doch ist das Grillen über Holzkohle keine männliche Domäne, wie die Teilnahme von vier Mädchen und drei Jungen beim Ü12-Grillworkshop im Rahmen von „Summertime in Lampertheim“ bewies. Der Jugendbeirat war mit Maurice Weidner und Melina Kugler stark vertreten. Gibt es den idealen Grill? Über Holzkohle oder mit Gas sollte man grillen, findet Marcel Getrost. Allein für Holzkohle gibt es eine große Auswahl – den einfachen Grill mit Rost, den Kugelgrill, den Schwenkgrill, den Gusseisengrill und andere mehr. Einige davon waren zum Anschauen aufgebaut, an den einfachen Grillstationen wurde wenig später das Feuer entfacht. Auch das will gekonnt sein. Eine Frage brannte den Jugendlichen förmlich auf der Zunge: Gibt es einen Unterschied im Geschmack zwischen Holzkohle- und Gasgrill? „Nein“, sagte Manfred Scholz und Marcel Getrost stellte klar: „Holzkohlegeschmack darf nicht sein“. Das passiere, wenn man es falsch mache. Die Holzkohle müsse eine schöne weiße Ascheschicht haben, dann erst sollte gegrillt werden. Das könne je nach Kohlemenge und Anzündemethode bis zu einer dreiviertel Stunde dauern.

    Während die Holzkohle in aller Ruhe glühte, hatten die Jugendlichen Zeit für die bunten Grillspieße. Foto: Hannelore Nowacki


    Nach den ersten Hinweisen war die praktische Arbeit dran: „Ran an den Grill“ ermunterte Marcel Getrost die jungen Grillfreunde. Während sich die Rauchschwaden entlang der Zehntscheune in der Abendluft zunehmend verflüchtigten, setzten sich die Workshop-Teilnehmer zusammen, um die Fleisch-Gemüse-Spieße zu stecken. In der Kühlung warteten außerdem Rinderhüftsteaks, Schweinenackensteaks und Rostbratwürste – alles war in der Workshop-Gebühr von 5 Euro inklusive. Eine sehr taschengeldfreundliche Regelung, wie Manfred Scholz betonte. Das Gemüse war schon geschnitten, das Fleisch perfekt portioniert. Das hatten die beiden Grillspezialisten der Stadtjugendförderung vorher besorgt und erledigt, die Beilagensalate waren fertig gekauft. Ganz frisch gekauft waren die Baguettes, die wunderbar dufteten. Insgesamt drei Stunden waren für Tipps und Tricks, Durchglühen der Holzkohle, Zubereitung und den gemeinsamen Genuss eingeplant. Alle Teilnehmer erhielten eine Broschüre der Stadtjugendförderung zum Mitnehmen, die im Laufe der Jahre zu einer stattlichen Sammlung von Informationen und Rezepten angewachsen ist, wie Manfred Scholz hervorhob. Hannelore Nowacki

     

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