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  • Di., 09. Dezember 2014, 10:31 Uhr
    Freiwillige Feuerwehr Bobstadt informierte über die Rauchmelderpflicht ab Januar

    Rauchmelder retten Leben

    Großes Interesse fand der Infostand der Freiwilligen Feuerwehr Bobstadt am Samstag nicht nur bei Bobstädtern. „Rauchmelder retten Leben“ war eine Aktion zur gesetzlichen Rauchmelderpflicht ab 1. Januar 2015 in allen Wohnungen und Fluren, die als Rettungsweg dienen. Foto: Hannelore Nowacki


    BOBSTADT – „Rauchmelder retten Leben“ war auf dem Banner in großen Lettern zu lesen. Die interessierten Standbesucher standen zeitweise sogar Schlange, um sich am vergangenen Samstag bei der Freiwilligen Feuerwehr Bobstadt über die gesetzliche Rauchmelderpflicht ab 1. Januar 2015 in allen Wohnungen und Häusern informieren zu lassen. „Sind Sie noch frei“, war dann eine Frage an das Feuerwehr-Team. Am Stand vor dem Schreibwarenladen Blodt gab es mehrere Rauchmeldermodelle zu besichtigen, nur verkaufen durfte die Feuerwehr die sie nicht. Doch gab es einen Rauchmelder als  Überraschungsgabe für alle, die am Stand einen Mitgliedsantrag mit Bankverbindung unterschrieben hatten. Mit drei Neumitgliedern innerhalb von vier Stunden war Susanne Kaiser sehr zufrieden. Im Informationseinsatz war ein Viererteam mit Susanne Kaiser, die 2. Vorsitzende des Feuerwehrvereins ist, Wehrführer Sebastian Kaiser, Rupert Getrost, der 1. Vereinsvorsitzender ist, und Vorstandsmitglied Manuel Gengnagel. Susanne Kaiser berichtete von vielen gut informierten Leuten, die gezielt an den Stand kamen, um weitergehende Details wie die korrekte Installation zu erfahren. Ausführliches Informationsmaterial zum Mitnehmen lag bereit. In allen Schlaf- und Kinderzimmern sowie in den Fluren, die als Rettungswege dienen, müssen ab 1. Januar Rauchmelder installiert sein. Das ist die Mindestanforderung. Zu beachten sei, dass die Rauchmelder GS-geprüft seien, erklärte Gengnagel. Kontrolliert werde der Einbau zwar nicht, doch wenn es brennt, kommen die meisten Menschen durch die Rauchgase ums Leben, nicht durch das Feuer selbst, gab das Team zu bedenken. Außerdem sei zu erwarten, dass die Versicherungen bei fehlenden Rauchmeldern im Schadensfall ein Problem sehen. Hannelore Nowacki

    Das Informationsbedürfnis war groß und das persönliche Gespräch stand im Vordergrund. Foto: Hannelore Nowacki


     

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