SERIE MIT-MACH-WEGWEISER: Aus der Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“: Soziale Sicherung / Sozialpass
Raus aus der Notlage
Wer es alleine nicht schafft, tut gut daran, sich Hilfe zu holen. Beispielsweise bei der Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim. Foto: pixabay.com
LAMPERTHEIM – Die Broschüre „Lampertheim (mit)erleben!“ ist die geballte Ladung Information über das, was die Bürgerinnen und Bürger in Lampertheim in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur und Ehrenamt erwartet. Und über Institutionen, Vereine, und sonstige Gruppen in ebendiesen Bereichen, bei denen man sich informieren, Unterstützung holen oder selbst engagieren kann.
Beratungs- und Informationshilfe für Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger, die in eine Notlage geraten sind, bietet die Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim. Ist man in eine solche Situation hineingeraten, muss man sich dafür nicht schämen. Wichtig ist, dass man aus ihr wieder herauskommt. Hier ist guter Rat nicht teuer, sondern kostenlos im Haus am Römer erhältlich. Personen mit geringem Renteneinkommen, Erwerbsunfähige oder jene die dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen können sich zu den Themen „Hilfen zum Lebensunterhalt“ und „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“ beraten lassen. Sind Angehörige in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, oder ist die Pflege zu Hause nicht mehr selbst finanzierbar, kann man sich über „Hilfe zur Pflege in Pflegeeinrichtungen und ambulant“ sowie „Hilfen zur Gesundheit“ informieren. Das Thema „Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“) dürfte für die Lampertheimerinnen und Lampertheimer in besonderen Lebenslagen mit einem Hilfebedarf interessant sein. Aber auch Informationsbedürftigen bzgl. sozialer Einrichtungen kann geholfen werden, ebenso wie jenen, die sich über „Bestattungskosten und Landesblindenhilfe“ (9. Kapitel SGBXII) oder „Einmalige Leistungen“ (Mietrückstände, Darlehen, Kaution) informieren möchten.
„Die Unterstützung erfolgt durch Beratung, Wegweisung bis hin zur Unterstützung beim Ausfüllen der Antragsunterlagen. Diese werden an die zuständigen Leistungsträger weitergeleitet“, heißt es im Internetauftritt der Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim. Dort stehen auch die Formulare zum Antrag auf Grundsicherungsleistung nach dem SGBXII zum Download bereit.
Für alle Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen hält die Stadt Lampertheim zusätzlich eine kleine Besonderheit bereit: Sie können den Sozialpass beantragen, womit ermäßigte Preise zu kommunalen öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen oder der Zugang zu bestimmten Leistungen möglich sind. Als Beispiele seien hier die Biedensand Bäder, die Volkshochschule, die Stadtbücherei, die Kulturtafel, der EMIL-Hilfeladen oder die Frühstückspauschale in den städtischen Kindertagesstätten aufgeführt. Weitere Informationen hierzu findet man ebenfalls auf der Webseite der Stabsstelle Soziales der Stadt Lampertheim. Nadine Schütz
Ansprechpartnerin:
Jennifer Zintel-Andres
Telefon 06206 935-210
jennifer.zintel-andres@lampertheim.de
www.lampertheim.de (Menü: Lampertheim / Unsere Stadt für / Bürger mit Sozialen Anliegen / Stabsstelle Soziales der Stadtverwaltung)