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  • Fr., 03. Juli 2026, 09:25 Uhr
    SIEGER IM STADTRADELN 2026: Biblis erneut auf 1. Platz / Mehr als ein Wettbewerb – schont Umwelt, für Klimaschutz und eigene Gesundheit

    Rekord mit 40.964 Kilometern in 21 Tagen

    Glückliche Sieger des Stadtradelns mit Bürgermeister Konstantin Großmann (vorne rechts) vor dem Rathaus.
    Foto: Hannelore Nowacki

    BIBLIS – Beste Stimmung bei der Siegerehrung im Sitzungssaal des Rathauses am frühen Donnerstagabend – ein strahlender Bürgermeister Konstantin Großmann und eine ganz Schar von Siegern, denen der Rathauschef diesen Satz schenkt: „Ich bin stolz darauf, dass wir in Biblis eine so aktive Gemeinde sind“. Denn im Kreis Bergstraße kann es keine Gemeinde unter 10.000 Einwohnern besser als Biblis – zum zweiten Mal sogar hat Biblis einen Rekord im Stadtradeln erfahren und kam mit 40.964 geradelten Kilometern bei 1.970 Fahrten ganz oben aufs Siegertreppchen. 160 Radler in 15 Teams traten vom 1. bis 21. Mai in die Pedale – eine beachtliche Steigerung gegenüber 2025 mit 78 Radlern in neun Teams. Beeindruckend fand Großmann den deutlichen Vorsprung vor der zweitplatzierten Stadt Zwingenberg, die auf 11.251 Kilometer kam, die Gemeinde Einhausen habe es auf 10.863 Kilometer gebracht.  Stadtradeln sei weit mehr als ein Wettbewerb betonte Großmann – jeder einzelne Kilometer mit Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt schone unsere Umwelt, leiste einen Beitrag zum Klimaschutz und fördere gleichzeitig die eigene Gesundheit. Und diese Aktion zeige, das gemeinsam erreicht werden kann. Den Einzelsiegern und den Vertretern der drei Gruppensieger überreichte Großmann die stilgerechte handliche Fahrrad-Trophäe, ein handgefertigtes Kunstwerk aus Biblis. Besonders dankte Großmann Verwaltungsmitarbeiterin Michaela Müller, die das Stadtradeln federführend organisiert habe. Im Anschluss an die Siegerehrung und nach dem Gruppenfoto waren die Sieger zum geselligen Umtrunk im Rathaus eingeladen. 

    Biblis bekommt eine E-Rikscha

    Ein weiteres Thema, das Bürgermeister Großmann erläuterte, war die Anschaffung einer E-Rikscha, die in etwa vier Wochen geliefert werde. Großmann lud die Stadtradler ein, weiterhin Botschafterinnen und Botschafter der Gemeinde für das Radfahren zu sein. Auch hoffe er sehr, dass sich unter ihnen viele finden, die sich als Fahrer der E-Rikscha zur Verfügung stellen und die fachliche Einweisung absolvieren. Organisiert würden die Fahrten von der Verwaltung, stationiert werde die Rikscha in der Rathausgarage. Fahrten mit der Rikscha, die Platz für zwei Passagiere bietet, sollen vor allem Senioren und Bewohnern der Senioreneinrichtungen, die selbst mehr so mobil sind, ein Stück Lebensqualität geben. Mobilität bedeute auch Teilhabe, Begegnung und Gemeinschaft. 

    Hannelore Nowacki

    Info Die ersten drei Siegerplätze belegten Frank Wagner mit 1.955 Kilometern bei 73 Fahrten, Maike Wagner mit 1.810 Kilometern bei 53 Fahrten (beide konnten nicht kommen) und Ludwig Walther mit 1.483 Kilometern bei 40 Fahrten. Die fünf weiteren Sieger sind Bernd Gebhardt und Dagmar Gebhardt, Werner Schuster und Sigrid Schuster und Harald Seibert. Die drei besten Teams: Der RV „Vorwärts“ Biblis mit 6.505 Kilometern wurde vertreten durch Florian Hofmann; die TG Biblis fuhr 5.959 Kilometer, vertreten durch Jutta Platz; „Die Weschnitzradler“ brachten es auf 5.294 Kilometer, vertreten durch Werner Schuster.  

     

     

     

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