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  • Di., 20. März 2018, 08:03 Uhr
    38 Mannschaften gingen bei „Race and Help“ an den Start

    Rennsportatmosphäre in der Notkirche

    Spannende Rennen von insgesamt 38 teilnehmenden Mannschaften waren bei der 14. Auflage von „Race and Help“ zu sehen. Foto: Eva Wiegand

    LAMPERTHEIM – Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: In der Notkirche flitzten bereits am frühen Mittag die ersten Modellautos bei der 14. Benefiz-Action „Race and Help“ des Rotary Clubs Lampertheim über die rund 40 Meter lange Rennstrecke. Wie immer gingen die Teilnehmer in Vierermannschaften nach einer kurzen Trainingsphase an den Start. „So richtig lustig wird es, wenn die ersten Autos aus der Bahn fliegen“, konnte Gernot Diehlmann, einer der rund 30 Ehrenamtlichen, die die Benefiz-Aktion jedes Jahr organisieren und unterstützen, aus Erfahrung berichten. Darauf warten mussten die Zuschauer nicht allzu lange. Bei den ersten Fahrversuchen fiel es dem ein oder anderen noch schwer, die richtige Balance zwischen Schnelligkeit und Kurventauglichkeit der Slot-Cars zu finden. Schließlich ertönte für die erste Mannschaft des Tages der Startschuss. 16 Minuten dauern die Rennen, dabei lösen sich die Fahrer jeweils nach vier Minuten wie beim Staffellauf ab. Als Mannschaftsergebnis werden die gefahrenen Runden aller Fahrer zusammengezählt, bei gleicher Rundenanzahl werden die Einzelzeiten gewertet. Am Ende des Tages standen die Gewinner des Rennens fest: Den dritten Platz belegten die „Die Rennschnecken“ mit 90 gefahrene Runden. Den zweiten Platz erfuhren sich die „Fire Racer“ mit 92 Runden. Im letzten Jahr noch Platz zwei, jetzt auf Platz eins: die „Brake Racer“ mit 97 gefahrenen Runden. Die Idee aus dem Hobby im Keller eine groß angelegte Benefiz-Aktion zu machen stammt von dem Rotary Mitglied Paul Blüm, der selbst leidenschaftlicher Slot-Car-Rennen-Fahrer ist. Seit 2005 führt der Rotary Club Lampertheim die Veranstaltung durch und konnte mit den Erlösen bereits viel Gutes bewirken. Von Anfang an kam das Geschehen mit sozialem Hintergrund sehr gut an. „Es ist eine wichtige Veranstaltung für uns, da kommt eine Menge Geld zusammen“, berichtete Rotary Präsident Carl-Michael Bergner. Viele großzügige Spender, die nicht selbst antreten wollen, machen es zusätzlich möglich, dass durch ihre finanzielle Unterstützung auch Jugend- und Flüchtlingsmannschaften teilnehmen können. Den Erlös der Veranstaltung, der sich aus dem Startgeld von 100 Euro pro Mannschaft sowie den Erlösen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf zusammensetzt, geben die Rotarier nach Abzug der entstandenen Kosten zu 100 Prozent weiter. In diesem Jahr kommt das Geld dem Frauenhaus Bergstraße und den beiden NABU-Ortsgruppen Lampertheim und Bürstadt zu Gute. Eva Wiegand











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