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  • So., 20. Januar 2019, 13:59 Uhr
    SPD zeichnet ehemalige Ortsvorsteherin und langjähriges Mitglied aus

    Rita Rose bekommt Willy-Brandt-Medaille

    Rita Rose wurde zum Jahreseinstieg bei der SPD Hofheim mit der Willy Brandt Medaille ausgezeichnet - viele Gratulanten überbrachten ihre Glückwünsche. Von links: Christine Lambrecht, Marius Schmidt, Erich Maier, Rita Rose und Hans Hahn. Foto: Eva Wiegand


    HOFHEIM – Traditionell lädt die SPD Hofheim zum Jahreseinstieg in geselliger Runde. In diesem Jahr stand allerdings eine besondere Ehrung im Mittelpunkt des Abends: Rita Rose wurde für ihren langjährigen politischen Lebensweg mit der höchsten Auszeichnung der sozialdemokratischen Partei, der Willy-Brandt-Medaille, geehrt. Zu dem feierlichen Anlass am vergangenen Freitagabend begrüßte Hans Hahn, stellvertretend für die Ortsbezirksvorsitzende Silke Lüderwald, neben der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht und Bürgermeister Gottfried Störmer auch viele Parteifreunde und Wegbegleiter im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins. Erich Maier, Bürgermeister a.D., freute sich über die große Ehre, die Laudatio halten zu dürfen: „Heute wird Dir, nach schon vielen und verdienten Ehrungen auf deinem politischen Lebensweg, gedankt für dein herausragendes, ehrenamtliches Engagement für mehr als 42-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei, verbunden mit einem 40-jährigen kommunalpolitischen Engagement in Hofheim und Lampertheim.“ So ist Rose bereits 1997 zur Ratsfrau ernannt worden, 2009 mit der Silbernen Stadtplakette, 1992 mit dem Landesehrenbrief, 2013 mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande sowie im Oktober 2018 mit dem „Marie-Bittdorf-Preis“ ausgezeichnet worden. Maier machte deutlich: Sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, heiße, direkt vor der eigenen Haustür etwas zu bewegen. Und genau das seien ihre Ziele gewesen, als Rita Rose 1976 in die SPD eingetreten sei. Nach ihrem Eintritt wurde sie bereits im März 1977 in die Stadtverordnetenversammlung Lampertheim gewählt, der sie ohne Unterbrechung 20 Jahre bis 1997 angehörte. In dieser Zeit übernahm sie auch für drei Legislaturperioden das Amt der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin und war zudem lange Jahre Mitglied der Kulturkommission sowie der Sportkommission. Nicht zu vergessen ihr Engagement auch außerhalb der Politik, unter anderem im Turnverein Hofheim, beim Hofheimer Carneval Verein sowie im Rahmen der Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Dieulouard. Herausragender Höhepunkt ihres kommunalpolitischen Wirkens sei allerdings die Tatsache, dass Rita Rose 35 Jahre das Amt der Ortsvorsteherin im Ortsbeirat Hofheim ausgeübt habe. „35 Jahre, quasi als „Ortsbürgermeisterin“, tagtäglich Ansprechpartnerin für die Bürger mit all ihren Sorgen, Problemen und Nöten, aber natürlich auch mit Vorschlägen, Ideen und Anregungen wie das Miteinander verbessert werden könnte“, lobte Maier ihr herausragendes Wirken. Und dafür zeichne sie die SPD, sowie für ihre außerordentlichen Verdienste um die Partei, mit der Willy-Brandt-Medaille aus. Mit großer Freude nahm Rose die Auszeichnung entgegen und machte deutlich: „Sozialdemokrat muss man aus dem Herzen und aus Überzeugung sein. Die Auszeichnung mit der Willy-Brand-Medaille“ ist eine große Ehre für mich.“ Eva Wiegand 

     

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