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  • Mi., 11. März 2015, 13:14 Uhr
    Zweiter Platz und Motivationspreis in Heppenheim gesichert

    „Ritter aus Riedrode“ bewiesen Teamgeist

    Die „Ritter aus Riedrode“ überzeugten in Heppenheim. Foto: oh


    RIEDRODE - „Ihr seid ein tolles Team“, schallte es aus dem Lautsprecher auf dem Gelände des Heppenheimer Reitvereins, „an den selbstgeschneiderten Kostümen für Pferd und Reiter und den schön gestalteten Plakaten sieht man, wie groß der Zusammenhalt bei euch ist“ ,wurde weiter gelobt. Die „Ritter aus Riedrode“, wie sie wegen ihrer mittelalterlichen Kostümierung genannt wurden, zeigten nicht nur sportliche Leistungen, sondern taten sich auch durch kräftige Anfeuerungsrufe für ihr Team hervor, was ihnen den wohlverdienten Motivationspreis einbrachte.

    Zum Jubeln gab es ja auch genügend Anlass. Am frühen Sonntagmorgen des 8. März ging es los. Die Pferde glänzend geputzt und eingeflochten, ihre Reiter in weißen Hosen, schwarzen Fransenhemd mit Ritteremblem und schillernden Halstüchern. Dazu schimmerten die grünen, blauen und lila Pferdedecken, Zügelverzierungen und Kopftücher der Pferde in der Frühlingssonne dieses schönen Tages.

    Besonders in den Springprüfungen waren sie kaum zu schlagen und belegten durchweg zweite Plätze, wie auch im Reiterwettbewerb. Doch dann zeigte Luisa Klippel, dass auch theoretisches Wissen eine Riedroder Stärke ist und belegte hier den ersten Platz. Mittags ging es zu den Geschicklichkeitsprüfungen. Bierdeckel flogen durch die Luft und trafen ihr Ziel, geworfen von Julia Tiefel auf ihrem Pferd Aha, der zuvor noch aus vollem Halse ein Geburtstagsständchen gesungen bekam. Sie versuchte die Eimer ihrer Mannschafskameradinnen zu treffen, die ihren gekennzeichneten Standpunkt nicht verlassen durften, und traf 14 Mal den Behälter. Das brachte dem Team wieder einen ersten Platz ein. Auch den Fun Trail, bei dem man Blumen gießen, durch angsteinflößendes Flatterband reiten, einen Ball mit einem Besen bewegen und über eine Plane laufen musste, und das alles auf den treuen Vierbeinern. Diese Stationen bewältigte Meike Ruhl erfolgreich auf ihrem Pony Forry und sicherte sich somit einen wohl verdienten zweiten Platz. Dann kam die letzte Prüfung, auch Tonnenrennen genannt. Die Stimmung war schon großartig und steigerte sich noch, nach dem grandiosen Ritt – wieder von Meike, diesmal auf Lotti – bei dem sie im vollen Galopp Fähnchen aus großen sandgefüllten Tonnen holte um sie dann in die nächsten wieder hineinzustecken. Natürlich war allen, einschließlich den Mitstreitern, bewusst, wie unschlagbar schnell das Mädchen in dem ritterlichen Outfit gewesen war.

    Am Ende fehlte nur ein einziger Punkt zum Gesamtsieg, was der Freude jedoch keinen Abbruch tat. Erschöpft und glücklich zogen schließlich die Ritter nach Hause. Es war kaum zu übersehen, dass auch Julia Tiefel, die Organisatorin des gesamten Riedroder Ritterteams , mit den Reitern und Pferden zufrieden und stolz auf den hochverdienten zweiten Platz war.

    Für Riedrode ritten Lea Engel, Viktoria, Luisa und Julian Klippel, Meike Ruhl, Nora Probst, Anna-Sophie Gabler, Romy Gebhard, Patrick Schulze, Marit und Svea Rennert, Marlena Molitor und Julia Tiefel. zg

    Romy Gebhard auf Cappa. Foto: oh

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