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Do., 11. Dezember 2014, 12:56 Uhr
Große Freude bei der Diakoniestation über gemeinsame Spende des Rotary Clubs und des Lions Clubs
Rollstuhlgeeigneter VW Caddy für die Tagesbetreuung „Meine Zeit“
Der Präsident des Lions Clubs (2.v.l.) und Marianna Michels-Junglas (3.v.l.), die Präsidentin des Rotary Clubs, überreichten den neuen, behindertengerechten VW Caddy im Wert von 30.000 Euro an den Vorsitzenden der Diakoniestation Lampertheim, Werner Hahl (4.v.l.). Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Die Freude war dem Vorsitzenden der Diakoniestation Lampertheim, Werner Hahl am Mittwochnachmittag ins Gesicht geschrieben, schließlich durfte er im Autohaus Rauch den neuen VW Caddy im Wert von 30.000 Euro in Empfang nehmen. Gespendet wurde das rollstuhlgeeignete Fahrzeug, das ab sofort Gäste abholen, zur Tagesbetreuung und wieder nach Hause bringen wird, zu gleichen Teilen von Rotariern sowie den Mitgliedern des Lions Club. „Ein ganz großes Dankeschön, wir sind froh, dass wir jetzt auch Rollstuhlfahrer in unserer Tagesbetreuungseinrichtung aufnehmen können“, betonte Hahl und wies darauf hin, dass bereits zwei Gäste, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, auf der Warteliste stünden. Die Anschaffung dieses Fahrzeugs sei das „größte Projekt innerhalb des Projekts“ gewesen und mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. Die Idee, die Einrichtung mit dieser Spende zu unterstützen, sei bereits vor einiger Zeit geboren, als die Planungen für die ambulante Tagesbetreuung starteten, berichtete Dr. Nikolaus Selzer, Präsident des Lions Club. Gemeinsam mit Marianne Michels-Junglas, der Rotary Club Präsidentin, sowie weiteren Mitgliedern beider Lampertheimer Service Clubs überreichten sie offiziell das neue Fahrzeug , welches behindertengerecht umgebaut und mit einer Rampe ausgestattet wurde. „Eine solche Idee zu realisieren ist zukunftsweisend“, betonte Selzer. Seit dem 1.Juli 2014 betreut die ambulante Tageseinrichtung in der Kaiserstraße ältere, demente Menschen, die beaufsichtigt werden müssen und entlastet damit die Familienangehörigen. „Da viel Geld investiert werden musste und die Anschaffung des Fahrzeugs ein großer Kostenpunkt darstellte, haben wir uns zusammengesetzt, um die Einrichtung zu unterstützen. Es freut mich, dass es gelungen ist zur gemeinsamen Realisierung des Projektes beizutragen“, so Selzer. Während der Lions Club die Summe von 15.000 Euro aus den Erlösen des Oster- und Adventsmarkt aufbringt, stammt der gleiche Betrag des Rotary Clubs aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Eva Wiegand