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  • Mo., 23. März 2015, 10:43 Uhr
    Rund 850 Ehrenamtliche waren zum Anerkennungsabend eingeladen

    Die Stadt sagt Danke mit einem runden Programm in der Hans-Pfeiffer-Halle

    Luftakrobatik am Vertikaltuch zeigte Andrea Engler. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Selbstverständlich ist es nicht, dass die Bürger immer öfter ihre Freizeit opfern und sich in vielfältiger Weise in der eigenen Stadt einbringen.  Deshalb ist es bereits eine schöne Tradition geworden, die es sich zu erhalten lohnt: zum fünften Anerkennungsabend am vergangenen Samstag hatte die Stadt Lampertheim diesmal rund 850 ehrenamtlich engagierte Bürger in die Hans-Pfeiffer-Halle eingeladen und sagte all denen Danke, die sich in Vereinen, Selbsthilfegruppen, städtischen Gremien, im Seniorenbeirat, in vielen weiteren Organisationen und in vielfältigster Weise mit viel Herzblut einbringen. „Sie alle sind der Beweis für ein funktionierendes Gemeinwesen und wir wollen denjenigen Danke sagen, die sich für unsere Gesellschaft engagieren, ihre Zeit und Arbeitskraft einbringen und damit das Leben noch lebenswerter machen“, betonte der Bürgermeister, der den unterhaltsamen Abend mit einer kurzen Ansprache eröffnete. Die engagierten Bürger zeigten Eigeninitiative, gestalteten ihr Umfeld mit und trügen damit zum Zusammenhalt bei. „Jeder Verein und jede Initiative braucht und sucht neue Mitglieder. Deshalb wollen wir heute nicht nur Danke sagen, sondern auch für das ehrenamtliche Engagement werben“, schloss der Bürgermeister und übergab das Wort an Jens Fey, den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. Nicht von ungefähr käme es, dass sich die Spargelstadt beim letzten Freiwilligentag im September 2014 den Namen "Hauptstadt des Ehrenamtes" sichern konnte. Mit 41 Einzelprojekten lag Lampertheim noch vor den Städten Mannheim und Heidelberg. "Es wurde gestrichen, gebaut und gebaggert und es konnte ein neuer Rekord im der Rhein-Neckar Region aufgestellt werden. Einen wesentlichen Anteil haben sie hier beigetragen", so Fey. Schließlich hieß es für die geladenen Gäste zurücklehnen und genießen: Durch das Varieté Programm führte Axel S., der genau wie seine Mitstreiterin, die Zauberin Michelle, immer wieder das Publikum in seine Nummern mit einbezog. Ob mit Jonglier-Bällen oder Diabolos, Axel S. brachte seine Zuschauer zum Staunen. Auch Varieté-Kollegin Andrea Engler begeisterte das Publikum, sie allerdings mit akrobatischen Highlights. Sie schaffte es, zehn Hula-Hoop-Reifen gleichzeitig auf der Hüfte kreisen zu lassen. Besonderes Highlight des Abends war ihr Auftritt am Vertikaltuch, mit dem sie in luftiger Höhe so einige Höchstleistungen vollbrachte. Für viel Gelächter sorgte wiederum der Auftritt von Zauberin Michelle, die sich für ihre Tricks immer wieder Unterstützung aus dem Publikum holte. Letztendlich musste der Bürgermeister ran, auch  bekannt als "Magic Gottfried", der seinen eher passiven Part mit Bravour meisterte. Nach der gelungenen Vorstellung waren die Gäste zum krönenden Abschluss zu einem Umtrunk mit netten Gesprächen geladen. Eva Wiegand

    Selbst Gottfried Störmer blieb nicht verschont. Der fremdgesteuerte Bürgermeister, auch bekannt als "Magic Gottfried", erntete viel Applaus. Foto: Eva Wiegand


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