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  • Mo., 20. Juni 2016, 10:48 Uhr
    Sänger sorgen für sommerliche Stimmung im Bürgerhaus

    Sängerbund Hüttenfeld mit weit gefächertem Programm

    Die Chöre (hier der Frauenchor) des MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld sorgten für einen bunten musikalischen Abend im Bürgerhaus. Foto: Ehret


    HÜTTENFELD - „Here comes the sun“ von den Beatles, dargeboten vom gemischten Chor des MGV 1892 Sängerbund Hüttenfeld, traf den Punkt an diesem Abend. Denn wer sehnt sich nicht endlich in diesen Tagen nach Sonne und weniger Regen. Kurt Muntermann, der neue Präsident des Sängerbund 1892 Hüttenfeld konnte den Vorsitzenden des Sängerkreises Bergstraße Heinz Ritsert, Ortsvorseher Karl-Heinz Berg, sowie viele Sängerinnen und Sänger befreundeter Chöre begrüßen. Die vier Chöre des Sängerbundes schafften es jedenfalls an diesem Abend im gut besuchten Bürgerhaus für sommerliche Stimmung zu sorgen, unabhängig von der Witterung draußen. Dem Sängerbund Hüttenfeld gehören traditionell der Männerchor, Frauenchor und bereits seit einigen Jahren auch der gemischte Chor an. Marc Bugert leitet diese Chöre und hatte auch die Gesamtleitung des Abends inne. Den Abend allerdings begannen die Jüngsten, der Jugendchor – besser bekannt unter dem Namen Young Voices, der schon seit über 25 Jahre unter der Leitung von Ronald Ehret steht. „Safe and Sound“, ein aktueller Hit von Capital Cities aus den aktuellen Charts machte den Anfang, gefolgt von dem Evergreen „California Dreaming“ von Mammas and the Pappas. Und somit war das Bürgerhaus schon in Stimmung gebracht und die Young Voices gaben den Staffelstab an den gemischten Chor weiter, der Lieder aus dem gleichen Genre folgen ließ. „Only you“ begeisterte ebenso wie ein Song aus Peter Maffays „Tabaluga“. Der Männerchor widmete sich mehr nationaler, aber auch internationaler Folklore, was die Herren mit „Arcobaleno“ gekonnt unter Beweis stellten. Die gewohnt besinnlichen Klänge kamen dann mit Friedrich Kerns „Abends im Walde“. Vielen dürfte auch das „Flachsernten“ bekannt vorgekommen sein, mit dem der Frauenchor nach einer modernen Fassung von Hans-Kaspar Scharf seinen Vortrag begann. Recht kess kokettierten die Damen mit der nur allzu verständlichen Aussage „Frauen sind anders“. Im zweiten Teil des Abends legten die Chöre noch zu. Die Young Voices brillierten a capella mit einer Version von Charpentiers „Te deum“ – wohl eher als Eurovisions-Melodie bekannt und erzeugten Gänsehautstimmung mit dem Schlusschor aus dem Musical „Prince of Egypt“. Begleitet wurden die 15 Sängerinnen von Bruno Ehret auf dem Keyboard. Der gemischte Chor mit dem eingangs erwähnten Beatles-Song und dem Paul-Anka-Hit „My way“ traf voll den Geschmack des Publikums und schrie förmlich nach einer Zugabe. Diesem Wunsch mussten im Übrigen alle Chöre Folge leisten. Der Frauenchor wagte dann einen gelungenen Spagat zwischen den Genres. „Wo mag mein Christian sein“ eher volkstümlich und mit lustigen Sprechpassagen versehen, gefolgt von dem ABBA-Hit „Fernando“ zeigte, dass die 17 Damen sich in allen Musikrichtungen wohl fühlten. Der Männerchor sorgte dann für den stimmungsvollen Abschluss mit ihren bekannten Hits, mit denen sie schon seit Jahren ihr Publikum erfreuen. „Bajazzo“ begeisterte genauso wie „Es klingt ein Lied“ – die deutsche Version von „Oh happy day“. Hier brillierte wie gewohnt Friedhelm Ehret als Solist. Im Rahmen des Konzertes wurden noch folgende passive und aktive Mitglieder geehrt: Dieter Cranz und Dieter Kirck für 25 Jahre, Ronald Ehret und Bernhard Ehret für 40 Jahre und Gottfried Reinelt gar für 60 Jahre. Die Ehrung nahm der Vorsitzende des Sängerkreises Bergstraße Heinz Ritsert vor. ehr

     

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