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  • Di., 23. Juli 2019, 10:22 Uhr
    Jugend der Katholischen Kirchenmusik zeltet in Hertlingshausen

    Safari in der Pfalz

    Sehr viel Spaß hatte die KKM-Jugend bei der diesjährigen Freizeit. Foto: oh


    BÜRSTADT - Nashörner und Löwen gehören eigentlich nicht zur Fauna des Pfälzer Waldes. Doch wenn die Jugend der katholischen Kirchenmusik (KKM) zum traditionellen Zeltlager aufbricht, sind selbst solche ungewöhnlichen Naturphänomene zu bestaunen.

    Safari“ lautete das Motto in diesem Jahr und so drehte sich alles um die berühmten „Big Five“, die großen Tiere in Afrika. Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard begegneten den 33 Kindern und Jugendlichen sowie 19 Betreuern dabei nicht nur während der Lagerspiele, auch bei einer Nachtwanderung stellten sich die Tiere den KKM’lern vor.

    Eröffnet wurde das Lager auf dem Zeltplatz des Rahnenhofs in Herlingshasuen mit einem Eröffnungsgottesdienst, den Pfarrer Norbert Eisert bei bereits tropischen Temperaturen zelebrierte. Am Sonntagabend wurden die Kinder dann in Gruppen eingeteilt, in denen sie an den folgenden Tagen der Safari gegeneinander antraten. Ob im Lager oder dem angrenzenden Wald - zahlreiche Spiele ließen keine Langeweile aufkommen, vor allem wenn sie in einer unvermeidlichen Wasserschlacht endeten. Neben Lagerspielen und Waldrallye waren es auch die Ausflüge, welche bei den Lagerteilnehmern gut ankamen. Gleich zwei Mal ging es ins Freibad nach Eisenberg, um die Hitze aushalten zu können. Der Ausflug in den Kurpfalzpark in Wachenheim begeisterte mit spannenden Führungen zur heimischen Tierwelt und Attraktionen wie etwa der Sommerrodelbahn. Selbst bei Dunkelheit waren die jungen Musiker aktiv: Ein OpenAir-Kinoabend gehörte zum bunten Programm der Woche. Klar, dass dabei auch für Popcorn gesorgt war. Aber auch „Die Fahne“ musste in wechselnden Nachtwachen verteidigt werden. So war es kein Wunder, dass ein Versuch, die Fahne mitten in der Nacht um 3.30 Uhr zu erbeuten, erfolgreich abgewehrt werden konnte. Neben Spiel und Spaß stand die Musik im Vordergrund. Jeden Tag wurde fleißig geprobt, sodass am Ende alle Instrumentalisten bei einem Konzert den eigens angereisten Besuchern, darunter auch Präses Pfarrer Peter Kern, das Gelernte vorstellen konnten. Einige Stücke spielte dabei das gesamte Jugendorchester unter der Leitung von Erik Althapp. Aber auch die einzelnen Instrumentengruppen zeigten ihr Können. Selbst Neulinge, die erst wenige Monate in Ausbildung sind, wirkten dabei mit.

    Ohne viele Helferinnen und Helfer wäre ein solches Zeltlager nicht durchführbar. KKM-Vorsitzender Guido Pabst danke zum Abschluss allen Betreuern, die in den unterschiedlichsten Bereichen mitwirkten. Wehmut schwang mit, als er den Dank an Lagerärztin Christel Morweiser, Küchenchefin Annemarie Brenner und die Gesamtverantwortlichen Martin Molitor und Melanie Brenner richtete. Bei ihnen war es zugleich ein Abschied: Im nächsten Zeltlager müssen ihre Aufgaben neue Gesichter übernehmen. zg

     

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