Kerwe-Crew bereitet sich auf das kommende Wochenende vor
„Sand schibbe“ statt „Brunne butze“
Die 15 Mädels und Jungs packten tatkräftig an, hissten zunächst die Riedroder Fahne, sangen das alte Riedroder Lied und schippten frischen Sand in den Sandkasten des Spielplatzes am Bürgerhaus. Foto: Eva Wiegand
RIEDRODE – Eine Woche vor der Kerwe geht es in Riedrode bereits hoch her: am Samstagabend hieß es mal wieder Anpacken für die Kerweborsch und -mädels. Bevor es am kommenden Freitag an das Ausgraben der Kerwe und das feierliche Wochenende mit buntem Programm geht, musste das Team rund um die Kerweväter Sebastian Kreiling und Maximilian Molitor, inklusive der Neuzugänge Lena Faecke, Natasche Hof und Maurice Gündling, richtig zupacken. „Wir wollen vor der Kerwe auch immer etwas Gutes tun“, erklärte Kerwe-Opa Bernd Deckenbach, quasi als Vorschuss auf die zur Kerwe begangenen Fehltritte, die allerdings aufgrund ihrer Häufigkeit gar nicht ausgeglichen werden könnten, scherzte Deckenbach. Tradition hatte bereits das „Brunne butze“ als Einstimmung auf die Kerwe, diesmal hatte ein anderes Vorhaben in Riedrode Vorrang: mit Schubkarren und Schippe brachte die Kerwe-Crew zwei LKW-Ladungen frischen Sand in den neu sanierten Spielplatz am Riedroder Bürgerhaus ein. Damit das Geschehen auch den passenden Rahmen hatte, sorgte ein Teil der Band „Dusty Sounds“, die zur Kerwe ebenfalls aufspielen wird, für die musikalische Untermalung. Nicht genug, auch die Kerwe-Crew zeigte sich von ihrer musikalischen Seite, schmetterte nach anfänglichen Schwierigkeiten das alte Riedroder Lied vor der Kulisse des Dorfbrunnens und hisste eine eigens entworfene Riedroder Fahne, die für alle Bewunderer auch in kleinem Format zu haben ist. Eva Wiegand