Der neue Spielplatz „Neben dem Schubertweg“ eingeweiht und erobert
Schiff Ahoi! Und alle Kinder an Bord
Schiff Ahoi! Nun gab es kein Halten mehr – die Kinderschar stürzte sich ins neue Spielabenteuer. Foto: Hannelore Nowacki
GROSS-ROHRHEIM – Alles war zur Einweihung des neuen Spielplatzes „Neben dem Schubertweg“perfekt – die Sonne schien und ganz viele Kinder waren schon da als Bürgermeister Rainer Bersch seine Ansprache begann. Nur ein rot-weiß gestreiftes Band trennte die Kinderschar vom Spielvergnügen. Bevor der Bürgermeister zur Schere griff und unter den aufmerksamen Augen der Kinder das Band zerschnitt, führten die Nachmittagskinder des Gemeindekindergartens mit ihrer Leiterin Doris Eichenauer und Anerkennungspraktikantin Jessica Wenner ihr Fingerspiel auf, das von „Fünf Piraten und einem Kapitän“ erzählte. Auch die Kinder des evangelischen Kindergartens und viele Mütter mit ihren Kindern waren in der großen Zuschauerrunde vertreten. Nur ein paar Sekunden dauerte es noch, nachdem die Bandenden zu Boden gesunken waren, dann stürmten die kleinen Piraten, Kapitäne und Seeleute auf das große Spielschiff zu, dass in einem riesigen Sandmeer liegt. Der Ausguck wurde erobert, die Räume im großen Schiffsbauch erkundet und alle Klettermöglichkeiten ausprobiert. Auch die anderen Spielgeräte wie Segelschiff, Schaukeln, Rutsche und der Balancierbalken lockten die Kinder an. Wer dem bunten Treiben zuschaute, konnte sehen: So sieht echte Freude aus. Bürgermeister Bersch lobte die Kinder von Groß-Rohrheim, die in der Schule und in den Kindergärten am Spielplatz-Projekt mit gemalten und gebastelten Vorschlägen und Modellen mitgewirkt hatten. Dies alles wurde den zuständigen Gremien vorgelegt. Auch bei den ganz jungen Mitbürgern kommt die gelebte Öffentlichkeitsbeteiligung gut an, wie Bersch feststellte. Die Gemeindevertretung sorgte mit Haushaltsmitteln in Höhe von 50.000 Euro für die komplette Sanierung und Neugestaltung des alten Spielplatzes, der in die Jahre gekommen war und nicht mehr den Anforderungen entsprach. Die Bauhofmitarbeiter stellten das Schiff und die anderen Spielgeräte auf, die Firma Omlor spendete rund 400 Kubikmeter Spielsand. Hannelore Nowacki