Di., 14. April 2015, 11:47 Uhr
CDU diskutiert über Schul- und Betreuungsthemen
Schillerschule soll Raum- und Sanierungsbedarf anmelden
BÜRSTADT - Bei dem Stammtisch der CDU Bürstadt im „Fischereck“ am vergangenen Montag kamen unterschiedliche Themen zur Sprache. Die 2. Vorsitzende Christine Eberle berichtete, dass von Eltern die Rückmeldung käme, dass es über das bestehende Angebot hinausgehenden großen Bedarf an Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder gäbe. Die CDU wolle daher mit einer Anfrage an Bürgermeisterin Schader den aktuellen Anmeldestand klären und Überlegungen zu einer Aufstockung des Angebots anstoßen. „Wir brauchen in dieser wichtigen Betreuungsfrage eine Übergangslösung, bis eine mögliche Teilnahme der Schillerschule am ‚Pakt für den Nachmittag‘ geklärt ist“, so die einhellige Auffassung der CDU-Fraktion.
Alexander Bauer berichtete von Anfragen zur Lern- und Raumsituation an der Schillerschule in Bürstadt. „Alle Beteiligten sind bemüht, den Kindern gute Bedingungen für den Besuch der Grundschule in Bürstadt zu verschaffen“, so Bauer. Zur Verbesserung der Raumsituation soll in enger Absprache mit dem Kreis Bergstraße als Schulträger jetzt das Gespräch gesucht werden. In einem ersten Schritt müsse unter Beteiligung von Schulleitung und Elternbeirat zunächst der Sanierungsbedarf vor Ort ermittelt werden. Die Bürgermeisterin sei bereits eingebunden, lautete eine erste Rückmeldung.
Als familienfreundliche Stadt und Wachstumskommune besteht in Bürstadt natürlich Bedarf an einem Kinderarzt“, betont Erster Stadtrat Walter Wiedemann die Position der Kommune. Auch die CDU unterstütze alle Bemühungen, auch die Aktivitäten der SPD, in dieser Angelegenheit eine gemeinsame Forderung gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) zu erheben. „Als Landtagsabgeordneter habe ich mich bereits schriftlich mit einer Anfrage an die KV Hessen in Frankfurt gewandt“, so Alexander Bauer, eine Antwort stehe derweil noch aus. Weitere Themen können beim nächsten CDU-Stammtisch im Mai im Vereinsheim der TG Bobstadt diskutiert werden, so die Mitteilung der Christdemokraten. zg