Zuspruch bei Blutspendetermin des DRK Lampertheim gering wie zuletzt im Jahr 2005
Schlechte Spendenbereitschaft
Neben des eher enttäuschenden Zuspruchs am Samstag erfreute das DRK die hohe Anzahl der Erstspenderinnen und -spender. Annette Schmitt aus Lampertheim ist eine von 21, die sich zum ersten Mal für den guten Zweck pieksen ließen. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Am Samstag konnte man sich wieder einmal für den guten Zweck pieksen lassen - das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Lampertheim rief einmal mehr zur Blutspende auf. Der Termin startete mit 57 Spendern zunächst ruhig, aber gut. Wie sich am Ende des Tages aber herausstellte, verzeichnete das DRK einen so schlechten Besucherzuspruch wie zuletzt im Jahr 2005. Woran das liegen könnte, vermochte Bereitschaftsleiter Christian Schmidt nicht genau zu benennen. Vermutlich seien es aber die hohen Wartezeiten beim Termin im Januar sowie der ausgefallene Termin im Juli gewesen, der die Lampertheimer Spender verärgert haben könnte. „Wir konnten den Termin leider nicht wahrnehmen,“ so Schmidt, „weil dieser durch den Blutspendedienst abgesagt werden musste.“ Einen Ersatztermin habe man leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr anbieten können. Schmidt bat dies unter der Spenderschaft zu entschuldigen.
So fanden sich am Samstag lediglich 170 Spendewillige aus Lampertheim und Umgebung in den Räumen des DRK ein. Nach einem Check durch die anwesenden Ärzte des Blutspendedienstes und der Laboruntersuchung konnten 155 Personen zur Spende zugelassen werden. 15 Personen mussten zurückgewiesen werden, denn im Vordergrund steht die Gesundheit und Sicherheit der Spender.
Erfreulich sei jedoch die hohe Zahl der Erstspenderinnen und Spender gewesen. 21 Frauen und Männer ließen sich am Samstag zum ersten Mal pieksen, um mit ihrem Blut Gutes zu tun. Dank galt auch dem Lampertheimer Lions Club, der das DRK im Bereich der Anmeldung tatkräftig unterstützte und dem Fußballverein Azurri, der die Bewirtung der Gäste übernahm. Manuel Ding