Seniorenwohnheim der Stadt Lampertheim veranstaltete 25. Weihnachtsausstellung
Schönes aus Beton und Holz
Wenn Leidenschaft zur Berufung wird: Jennifer Stollhof mit ihren Basteleien aus Holz, Beton und Tannengrün. Foto: Meike Paul
LAMPERTHEIM – Leise rieselt der – Hagel. Nun gut, zwar hatte es der Wettergott schon ziemlich gut gemeint, am vergangenen Wochenende für eisige Wintertemperaturen bei freien Straßen gesorgt. Doch hatte er das mit dem kalten Weiß vom Himmel wohl falsch verstanden. Nichtsdestotrotz strömten zur 25. Weihnachtsausstellung im Seniorenwohnheim der Stadt Lampertheim in der Dieselstraße unzählige Besucher, die sich für die Festtage mit festlichem Schmuck eindeckten. So zeigten sich die Hobbybastler mit ihrem Kundenansturm zufrieden. Allen voran die 30-jährige Jennifer Stollhof. Sie ist seit etwa 15 Jahren bei der Ausstellung dabei und hat sich auf „Schönes aus Holz, Beton und Tannengrün“ spezialisiert. Will heißen: Kunstvolle Teelichthalter, geschmackvolle Adventskranz-Interpretationen und kleine Hingucker für den Esstisch. „Der Herbst und der Winter, das ist einfach meine Zeit“, sagt die gelernte Erzieherin, die nur in ihrer Freizeit zur Heißklebepistole greift. Das was in ihrer Kindheit mit Weihnachtsgeschenken für die Familie begann, ist längst zur heißgeliebten Tradition der Lampertheimer geworden. Besucher der Adventsausstellung suchen gezielt nach ihrem Stand, so auch die 45-Jährige Ursula Käfer. „Ich komme jedes Jahr ins Seniorenheim. Ergattere Weihnachtspräsente für meine Lieben und beschenke mich selbst mit einem hübschen Dekoartikel.“ Ein Beweggrund, der auch andere an die Tische der acht Aussteller treibt. Musikalisch umrahmt von dem Ensemble der Musikschule Lampertheim und der Flötengruppe „Adria“. Daneben gibt es Leckeres Weihnachtsgebäck der Seniorenbackgruppe, Kaffee und Kuchen und auch Deftiges für den kleinen Hunger. Der Spendenerlös der Ausstellung kommt dabei der Ökumenischen Diakoniestation zur Verfügung. Dann kann Weihnachten ja kommen. Meike Paul
Seit 25 Jahren am Basteltisch: Brigitte Stoll, die mit ihren Scherenschnitten ein Geheimtipp ist. Foto: Meike Paul