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  • Fr., 18. Oktober 2019, 10:05 Uhr
    Neues Theaterstück der Volksbühne „In Moann schbeeld variggd“ hat Premiere am 9. November

    Schwank in Lampertheimer Mundart mit Spaßgarantie

    Die Volksbühne Lampertheim spielt das Lustspiel „In Moann schbeeld variggd“ am 9. November (Premiere) sowie am 12., 15., 16., 19., 22., 23., 25., 27., 29. und 30. November. Weitere Aufführungen sind am 10., 11., 15., 17. und 18. Januar 2020. Ort: ehemalige Notkirche, Römerstraße 94, Lampertheim. Beginn 20 Uhr. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – „Mir kennte das Goanze wieder geheimhalde“. Dem Bauamtsleiter Karl-Heinz Strubel, gespielt von Frank Griesheimer, wäre das ganz recht. Aber die Sache droht sich zu einem handfesten Skandal zu entwickeln, Zeitungsreporterin Klara Kleber (Traudel Krause) hat schon Witterung aufgenommen. Denn der Kall-Hoinz hat sich für die Baugenehmigung eines „Sauna-Clubs“ bestechen lassen. Auch sonst hat es der Familienvater nicht leicht, Babette (Ilse Prüssing), soi Fraa, sagt ihm die Meinung. Eine Bekanntschaft aus dem Club ist schon bei ihm zuhause aufgetaucht. Und Tochter Anna-Marie (Saskia Fischer), ist ziemlich esodeerisch drauf und stellt bei ihrem gestressten Babba „ganz schlechtes Karma“ fest. Funkelnde Augen hat sie für Kurt Kronauer (Andreas Kirsch), den sie mühelos energetisch auflädt. Hat der Froind und Doggda vum Kall-Hoinz, Jakob Heiselbetz (Michael Swietlicki), ein Rezept gegen den Schlamassel? Das Chaos nimmt seinen Lauf … Die Lösung: „In Moann schbeeld variggd“ – „Ein Mann spielt verrückt“. So heißt das neue Lustspiel der Volksbühne im hochdeutschen Original von Autorin Winnie Abel. Wie schon im vergangenen Jahr erwartet Volksbühnenvorsitzender Klaus Jenner, dass das Stück der Autorin auch diesmal eine Erfolgsgeschichte ist. Im weiteren Verlauf des Lustspiels in drei Akten ist auch Mandy (Nina Drya), ein laischdes Määdsche mit polnischem Akzent, mit von der Partie, Elisabeth Münch (Rita Klemmer) spielt die Pflegerin und um das Chaos zu vervollständigen kommt auch der Rudi (Sven Soldan), der Sohn vunn de Lissbeth ins Spiel. Mehr möchte Klaus Jenner nicht verraten, denn es soll ja spannend bleiben. Bei der Probe dirigierte Regisseur Michael Tschirner die Schauschbeela in die passende Bühnenposition und achtete auf das leidenschaftliche Funkeln in den Augen, als Tochter Anna-Marie den Kurt auf eine energetische Sitzung einlud. Tschirner hat das Stück in Lampertheimer Mundart modifiziert, aber auch mit Hochdeutsch und polnischem Akzent für ein lustiges sprachliches Kuddelmuddel gesorgt. Angelika Jenner und Jula Bischof halten die Schauspieler als Souffleusen bei Bedarf textlich auf Kurs. Das Bühnenbild wird ganz neu gemacht, dafür ist der „technische Apparat“ mit Günter Andres, Roman Krause, Kevin Krause, Dieter Weidenauer, Karl Kling und Sven Soldan zuständig. Präsentiert wird ein modernes Wohnzimmer mit strapazierfähiger Couch und einem großen Esstisch. Frisuan und Massge machen Heike Tschirner und Stefanie Plischek. Ein paar harte Fakten sind wichtig zu wissen, wenn man als Zuschauer an diesem garantierten Vergnügen teilhaben will: Der Kartenvorverkauf beginnt am Samstag, 26. Oktober von 8 bis 12.30 Uhr an der Notkirche, Römerstraße 94, 68623 Lampertheim – vor dem Haus der Lukasgemeinde. Kartenbestellungen unter der Telefon-Nummer 0178 8032774 sind ebenfalls erst ab 26. Oktober ab 8 Uhr und während der Vorverkaufszeiten möglich. Weitere Vorverkaufstermine sind am Montag, 28. Oktober von 9 bis 12.30 Uhr und 15 bis 18 Uhr. Freitag, 1. November von 15 bis 18 Uhr und am Samstag, 2. November von 9 bis 12 Uhr. Eintritt 8 Euro.

    Hannelore Nowacki

     

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