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  • Mo., 15. Mai 2017, 09:24 Uhr
    Dennoch sieben Medaillen für die SG-Neptun

    Schwierige Voraussetzungen für die Bezirksmeisterschaften

    Trotz der widrigen Trainingsbedingungen, konnte die SG Neptun Lampertheim immerhin fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen und erreichte acht vierte Plätze. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Am ersten Maiwochenende standen für die SG-Neptun Lampertheim die Bezirksmeisterschaften auf der langen Bahn in Darmstadt auf dem Terminkalender. Die Voraussetzungen für diese waren allerdings alles andere als gut: Theoretisch bestand für die Schwimmer zwar die Möglichkeit, regelmäßig im Freibad zu trainieren, da es aber das Wetter nicht gut meinte und die Temperaturen eher zum Eisbaden einluden, fanden bisher nur eine verkürzte Wassereinheit und zwei Athletikeinheiten pro Woche zum Erhalt des Leistungsstands statt. Der Vorstand und die Trainerinnen hatten im Vorfeld nach weiteren Alternativen gesucht und alle nahmen einen großen Fahraufwand auf sich, um doch in Hallenbädern, bis hin nach Langen, „Warmwasserbadezeiten“ zu nutzen. Für große Leistungssteigerungen fehlte zwar die angemessene Wasserzeit, trotzdem erschwammen sich einige Sportler persönliche Bestzeiten und Qualifizierungszeiten für die Hessische Meisterschaft. Zu den Bezirksmeisterschaften hatten 15 Vereine 380 Schwimmerinnen und Schwimmer gemeldet. Auch von der SG-Neptun waren 20 Schwimmer qualifiziert, 18 gingen an den Start, da zwei weitere Qualifizierte durch schulische Veranstaltungen leider nicht teilnehmen konnten. Die Reihe der Qualifizierten zeigte einen guten Querschnitt der Jahrgänge durch alle drei Wettkampfmannschaften.

    Als Jüngster im SG-Team startete Philipp Uebach (2008) über 50 Meter Freistil, 50 Meter und 100 Meter Rücken. Im Jahrgang 2007 schwammen Alejna Durna über 100 Meter Freistil, Rücken, Brust, 200 Meter Freistil und Jayden Bololoi über 100 Meter Brust. Jayden konnte sich sogar, obwohl er diese Strecke das erste Mal auf der Langbahn schwamm, erstmals für die Hessischen Meisterschaften qualifizieren. Henrike Stöckinger (2006) ging über 200 Meter Brust und 50 Meter Brust-Beine (Silber) ins Wasser und Katharina Zanlonghi (2005) über 100 Meter Freistil und Rücken. Im Jahrgang 2004 starteten Maren Hutzler über 100 Meter Schmetterling und Rücken, sowie 50 Meter Rücken, Tarja Weisensee über 50 und 100 Meter Freistil, Rücken und Schmetterling, sowie 200 Meter Freistil und Rücken. Im gleichen Jahrgang errang Hannah Mörstedt zwei Medaillen über Kraul-Beine (Bronze) sowie Brust-Beine (Silber)und platzierte sich über 50 Meter Rücken, Rücken-Beine, 100 Meter Freistil, Rücken und 200 Meter Freistil, Rücken und Lagen. Ihre Schwester Maria Mörstedt steigerte ihre Zeiten in fast allen Läufen zu persönlichen Bestleistungen und gewann dabei noch zwei Medaillen. Sie schwamm über 50 Meter Freistil, Rücken, sowie die dazugehörigen Beinstrecken (beide Silber), 100 Meter Schmetterling, Freistil, Rücken, sowie 200m Freistil und Rücken. Tim Uebach, ebenso aus dem Jahrgang 2004, platzierte sich mit seinen Starts im vorderen Teilnehmerfeld, errang über 200 Lagen eine Bronze Medaille und musste sich über 100 Brust mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Sein Programm vervollständigte er über 50, 100, 200 Meter Freistil und Brust. Lukas Jesussek (2004) erlangte über 100 Meter Brust und Freistil persönliche Bestleistungen. Weiterhin starteten im Jahrgang 2003 Annika Staatsmann über 50 Meter Brust, 100 Meter Brust und Freistil und über 200 Meter Lagen, Rosa Bretschneider über 50 Meter Rücken, 100 Meter Rücken und Freistil und 200 Meter Freistil und Lagen, Hannes Weppelmann über 50 Meter Rücken, 100 Meter Rücken und Freistil und 200 MeterFreistil und zeigten hier gute Leistungen. Ebenso im Jahrgang 2003 konnte Artjom Karich über 100 Meter Freistil eine Silbermedaille gewinnen und er trat darüber hinaus über 50m Rücken, 100 Brust und Rücken an, wo er jeweils vierte Plätze belegte. Kira-Patricia Scholz schwamm über 50 Meter Rücken und 50 und 100 Meter Freistil und Schmetterling und Maximilian Röhrborn (beide 2002) über 100 Meter Freistil, Brust und Rücken sowie 200 Meter Lagen und auch diese beiden waren so erfolgreich, dass sie die vierten bis sechsten Plätze erreichten. Zu guter Letzt startete im Jahrgang 1997 Benjamin Medert, der sich über 50 Meter Freistil und Schmetterling qualifiziert hatte.

    Trotz der widrigen Bedingungen das Training betreffend, konnte die SG Neptun Lampertheim immerhin fünf Silber- und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen und acht vierte Plätze erreichen. Jetzt heißt es weiterhin auf schönes Wetter und angenehme Lufttemperaturen zu hoffen, damit der geplante Trainingsumfang wieder wie gewohnt geschwommen und entsprechende Leistungen auf den nächsten Wettkämpfen, vor allem auch auf den Hessischen Meisterschaften, gezeigt werden können. zg

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