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Fr., 10. Mai 2019, 10:16 Uhr
24. EWR-Triathlon am 30. Juni /DLRG informiert über Stand der Planungen
Schwimmen, laufen, Rad fahren – im Herzen Lampertheims
Das Team der DLRG Lampertheim um die Organisatorin des Triathlons, Susanne Hanselmann (3.v.r.), überreichte das diesjährige Finisher-Shirt an Nadine Mudra, EWR-Regionalleiterin Rhein-Main-Neckar (4.v.l.). Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM –Das nächste sportliche Großereignis der Region wirft bereits seine Schatten voraus: Am 30. Juni startet der mittlerweile 24. EWR-Triathlon, auch in diesem Jahr mit einem Jugend-Triathlon. Bei einem Pressegespräch am Donnerstag in der DLRG-Station im Weidweg informierte die DLRG über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und den Ablauf der beliebten Veranstaltung.
Susanne Hanselmann, Vorsitzende der DLRG und zum zweiten Mal Organisatorin des Triathlon, erläuterte gemeinsam mit ihrem Team die Neuerungen und das bewährte Konzept. Gleichzeitig überreichte sie Nadine Mudra, EWR-Regionalleiterin Rhein-Main-Neckar, das diesjährige Finisher-Shirt.
Einmalig in der Region ist die 750 Meter lange Schwimmstrecke, die den Sprint-Triathlon für Startpassinhaber der Deutschen Triathlon-Union (DTU) prädestiniert. Unumstrittenes Standbein des Triathlons ist aber der Jedermann-Wettbewerb, der jährlich hunderte Triathlon-Freunde nach Lampertheim zieht. Und auch der Jugendtriathlon erfreut sich großer Beliebtheit, ebenso wie die Staffeln, bei denen jedes der drei Staffelmitglieder eine Teildisziplin des Triathlon absolviert.
Seit drei Jahren wird der Start der Schwimmstrecke auf der Biedensandseite vollzogen. Danach geht es für die Sportler durch den Badesee auf die ursprüngliche Startseite, wo außerhalb des Wassers ein Hindernis umrundet werden muss. Daraufhin geht es wieder ins Wasser und die klassische 500-Meter-Schwimmstrecke wird absolviert, so dass am Ende 750 Meter resultieren. „Das ist auch bei anderen Triathlon-Veranstaltungen, beispielsweise in Hemsbach, so“, erläuterte Susanne Hanselmann. „Der Start erfolgt in mehreren Gruppen. So erreichen wir, dass relativ wenige Überholungen einzelner Teilnehmer erfolgen. Auch bei den Siegerehrungen wird es Veränderungen geben und die Koordination verbessert. Wir tun unser Bestes. Wir hoffen, dass kommt auch so an“, so die Organisationschefin, die wieder auf ein großes Team zurückgreifen kann. Die Radstrecke führt nur zu 20 Prozent durch die Stadt, der Rest durch die freie Natur. Die Laufstrecke wird wieder entlang des schönen Naturschutzgebietes zwischen Alt- und Neurhein führen. „Das ist etwas, was die Teilnehmer an unserem Triathlon schätzen“, weiß Susanne Hanselmann. „Landschaftlich ist unser Triathlon immer noch einer der schönsten in der Region.“ Auch 2019 wird die Zeitnahme wieder elektronisch durchgeführt. Es werden Zwischen- und Endzeiten festgehalten.
Aktuell liegen über 280 Online-Anmeldungen vor, insgesamt können 500 Athleten an den Start gehen. „Wie im vergangenen Jahr ist für Kurzentschlossene auch bei der 24. Auflage des Triathlon noch eine Anmeldung am Veranstaltungstag möglich”, freut sich Susanne Hanselmann auf ein großes Starterfeld. Anmeldungen sind unter www.triathlon-lampertheim.de möglich. Dort gibt es auch zahlreiche weitere Informationen wie die genauen Teilnahmebedingungen, die Rad- und Laufstrecken sowie die Startzeiten. „Unser 20-köpfiges Organisationsteam ist mitten in der Vorbereitung, mit deren Verlauf wir bisher sehr zufrieden sind, es läuft alles nach Plan.” Insgesamt benötigt der Verein 150 bis 200 Helfer, wobei auch durch Seiten anderer Organisationen wie etwa dem THW, der Feuerwehr, der Stadt Lampertheim, dem DRK, dem Lauftreff Lampertheim, dem WSV oder dem CC Rot-WeißUnterstützung geleistet wird. „Ohne diese fleißigen Helfer wäre der Triathlon nicht möglich”, dankt Susanne Hanselmann für die Unterstützung. „Wir hoffen, dass das Wetter passt und freuen uns auf diesen familiären Triathlon.” Benjamin Kloos