Nach Umbau bekommt das Gemeindehaus das Zertifikat „seniorenfreundlicher Betrieb“ des Seniorenbeirats Kreis Bergstraße
Seniorenfreundliches Canisiushaus
Das Canisushaus wurde mit dem Zertifikat des Seniorenbeirats Kreis Bergstraße als „seniorenfreundlicher Betrieb“ ausgezeichnet. Von links: Bernhard Appelt, Alexander Scholl, Gerhard Keim, Pfarrer Adam Malczyk und Dieter Diehl. Foto: Eva Wiegand
HOFHEIM - Seit einigen Jahren vergibt der Seniorenbeirat des Kreises Bergstraße das Zertifikat „seniorenfreundlicher Betrieb“. Mittlerweile konnten bereits 512 Auszeichnungen vergeben werden. Am vergangenen Dienstag kam mit dem Canisiushaus ein weiterer dazu. Am Nachmittag trafen sich Pfarrer Adam Malczyk, Obmann des Pfarrverwaltungsrats der Gemeinde St. Michael Gerhard Keim, Ortsvorsteher Alexander Scholl, Bernhard Appelt vom Wirtschaftsausschuss der Kirchengemeinde sowie Dieter Diehl vom Kreisseniorenbeirat Bergstraße, der die Auszeichnung vornahm. „Ich habe heute das Haus als seniorenfreundliche abgenommen“, überreichte Diehl feierlich das Zertifikat samt Aufkleber, der nun am Eingang des Canisiushaus über die Auszeichnung informiert. Das Zertifikat wird für zwei Jahre verliehen, dann folgt erneut eine Prüfung. Viel habe sich im Bereich Barrierefreiheit in den letzten Jahren getan: „Die Ehrenamtlichen haben hier sehr viel gearbeitet“, lobte Diehl die Arbeit des Wirtschaftsausschusses, der ehrenamtlich mit Geburtstagen, Trauerfeiern und anderen Festen im Canisiushaus einen Großteil dessen erwirtschaftet, das in den Unterhalt und Betrieb des Gemeindehauses fließt. Neben der Renvierung des gesamten Hauses in 2018, konnte mit den Mitteln des Wirtschaftsausschuss sowie weiterer Spenden, unter anderem einer Spende von 27.000 Euro der „Aktion Mensch“, auch eine Behindertentoilette eingerichtet und die Sanierung der Damentoilette umgesetzt werden. In der kommenden Fastenzeit soll nun auch die Männertoilette erneuert werden. Gerhard Keim bedankte sich ausdrücklich beim Wirtschaftsauschuss. „Das ganze war nur möglich durch das hervorragende Engagement des Wirtschaftsauschusses, denn es ist extrem wichtig, dass solche Gebäude auch genutzt werden“, meinte Keim. Dem konnte sich Ortsvorsteher Alexander Scholl nur anschließen. Für den Wirtschaftsausschuss wünschte sich Appelt schließlich unbedingt mehr Mitstreiter. „Wir werden immer älter und haben einige Abgänge“, so Appelt. Wenn viele mithelfen, veteile sich die Arbeit auch auf viele Schultern. Wer hin und wieder mitanpacken möchte, kann sich an den Wirtschaftsausschuss der Gemeinde St. Michael wenden.Eva Wiegand