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Di., 02. Oktober 2018, 09:17 Uhr
Zweite Mannschaft hadert mit zwei kontroversen Schiedsrichterentscheidungen
SG Nordheim/Wattenheim bot Offensivspektakel
NORDHEIM/WATTENHEIM – Bei bestem Fußballwetter gab es am zurückliegenden Samstag für die knapp 50 Zuschauer ein attraktives und mit offenem Visier geführtes Fußballspiel zwischen der SG Nordheim/Wattenheim und dem SSV Reichenbach zu sehen. Eröffnet wurde das Spektakel nach 15 Minuten durch Abedin Reqica, der die Gäste nach einer Flanke von Marankoz mit dem Kopf in Führung brachte. Nach einer guten halben Stunde ließ es sich Greis dann nicht nehmen, eine Schwäche in der NoWa-Abwehr auszunutzen, als er frei aus kurzer Distanz zum 0:2 Pausenstand erhöhte. Die Gastgeber kamen jetzt aber besser ins Spiel und verkürzten nach einer knappen Stunde durch Hess, der einen Freistoß von Torger mit dem Kopf im Tor versenkte. Den Moment des Tages hatte jedoch abermals Greiss, der in der 65. Minute einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert und unhaltbar im Torwinkel unterbrachte. Nur wenige Minuten später brachte Bedford die NoWa aber wieder bis auf ein Tor heran, als er eine Vorlage von Tobias Theiss im Gehäuse der Gäste unterbrachte. In der Schlussphase drängten die Gastgeber dann noch auf den Ausgleich und warfen alle Kräfte nach vorne, was sich jedoch in der 87. Minute rächte, als Abedin Reqica nach einem schnellen Konter plötzlich vor NoWa-Schlussmann Metz auftauchte und selbigen per geschicktem Heber zum 2:4 Entstand bezwang.
Das spannende Spiel zwischen der zweiten Garde der SG NoWa und dem TSV Elmshausen wurde leider von zwei kontroversen Schiedsrichterentscheidungen überschattet. So nahm das Unglück seinen Lauf, als NoWa-Verteidiger Fricker nach einer knappen Viertelstunde einen Flankenball aus kürzester Distanz mit der Schulter abfing, was vom Schiedsrichter fälschlicherweise als absichtliches Handspiel gewertet wurde. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Feher sicher zum 0:1 für Elmshausen. Keine fünf Minuten später schlug Feher erneut zu, nutzte einen Abstimmungsfehler der NoWa-Abwehr gnadenlos aus und erhöhte zum 0:2. Danach kamen die Gastgeber aber deutlich besser ins Spiel, ließen ihre teilweise sehr guten Torchancen durch Gremm, Meister und Metz aber fahrlässig liegen, eher Meister dann doch noch nach starkem Solo über die rechte Seite auf 1:2 verkürzte. In der Schlussphase drängte die NoWa auf den Ausgleich, ehe eine weitere fragwürdige Schiedsrichterentscheidung schließlich die Aufholjagd jäh zum Erliegen brachte, als Fricker dem ihm enteilten Rettig mit leichtem Trikotziehen aus dem Konzept brachte, was vom Unparteiischen als Notbremse ausgelegt und in harter Konsequenz mit einer roten Karte geahndet wurde. Jeglicher Kampfeslust nach dieser Entscheidung nun beraubt, mussten die demoralisierten Gastgeber in den Schlussminuten dann sogar noch den Entscheidungstreffer durch Simon hinnehmen. zg