HÜTTENFELD - Die erste Fußballmannschaft der SG Hüttenfeld ist nach dem Aufstieg aus der ungeliebten D-Klasse im Aufbruch. Unter dem neuen Trainer Marco Falkenstein hat sich ein Kader von 24 Spielern zusammengetan und schon in der Vorbereitungsphase bewiesen, dass die Sportler auf einem guten Weg sind. Auf diesem Weg haben die Grün-Weißen nun auf eigenem Platz „Am Hegwald“ gegen den A-Ligisten SG Nordheim-Wattenheim im Kreis-Pokalwettbewerb ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Nachdem es nach 120 Minuten 0:0 stand, haben die Mannen von Marco Falkenstein das Elfmeter-Schießen mit 4:2 gewonnen und sind eine Runde weiter. In dieser nächsten Runde wartet der Sieger der Begegnung zwischen den beiden Kreisoberligisten SG Wald-Michelbach und Starkenburgia Heppenheim auf die SGH. In der ersten Hälfte waren die Gäste der Spielgemeinschaft das bessere Team. Sie kamen zu einigen guten Torgelegenheiten, die der junge Torhüter der SGH Robin Lammel aber vereiteln konnte. Dass die Falkensteintruppe gerade konditionell gut in Schuss ist, hat sich dann in der zweiten Hälfte und vor allem in der Verlängerung gezeigt. Die Gäste ließen mehr und mehr nach und die Grün-Weißen hätten ihrerseits schon den Sack zumachen können. Doch nach 120 Minuten stand es immer noch 0:0. Das Kuriosum in dieser Partie: Da es bereits recht dunkel war, musste zum Elfmeterschießen vom Rasen- auf den Ascheplatz ausgewichen werden, da nur dieser über eine Flutlichtanlage verfügt. Hier zeigten sich die Hüttenfelder nervenstärker als der A-Ligist. Alle SGH-Schützen trafen und Robin Lammel konnte zwei Elfmeter der Spielgemeinschaft halten. Die Freude bei Spielern und Anhängern war groß und die Mannschaft freut sich schon auf den Saisonauftakt am Kerwefreitag. ehr
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