Innerhalb von zwei Minuten sind die Hubschrauber der DRF Luftrettung auf dem Weg zum Patienten. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern können sie in maximal 15 Minuten erreichen – unabhängig von der Verkehrslage oder unwegsamem Gelände.Foto: DRF Luftrettung
HESSEN - In einigen Bundesländern haben die großen Ferien bereits begonnen, Ende Juli wird auch in Hessen das Schuljahresende gefeiert. Sonnenschein und hohe Temperaturen locken Familien und Jugendgruppen ins Freibad, an Badeseen und ans Meer. „Auch viele Erwachsene unterschätzen Gefahren wie starke Strömungen im Meer und Hitze“, weiß Christoph Lind, Rettungsassistent der DRF Luftrettung. Daher sollten Badefreunde nur in bewachten Gewässern schwimmen und sich gerade in der Mittagszeit im Schatten aufhalten, sonst kann ein Sonnenstich die Folge sein. „Auch ein hoher Sonnenschutz ist wichtig. Abkühlungen im Wasser und ein frischer Wind können dazu führen, dass ein Sonnenbrand erst viel zu spät bemerkt wird“, erklärt Lind. Gerade bei Kleinkindern ist erhöhte Wachsamkeit geboten! Ertrinken gehört bei Kindern im Alter zwischen ein und fünf Jahren zu den häufigsten Todesursachen. „Die meisten dieser Unfälle passieren im eigenen Garten oder in der näheren Wohnumgebung, denn bereits wenige Zentimeter Wassertiefe können zur tödlichen Gefahr werden“, warnt Christoph Lind. Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Innerhalb von zwei Minuten sind die Hubschrauber der DRF Luftrettung auf dem Weg zum Patienten. Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern können sie in maximal 15 Minuten erreichen – unabhängig von der Verkehrslage oder unwegsamem Gelände. Damit Notsituationen gar nicht erst entstehen, gibt die DRF Luftrettung Tipps für unbeschwerte Stunden am Wasser: Niemals alleine ins tiefe Wasser! Eltern sollten kleine Kinder immer beobachten, auch wenn sie nur am Ufer oder in seichten Gewässern spielen. Nicht von Brücken und Badestegen ins Wasser springen und Vorsicht mit Luftmatratzen und Schlauchbooten: Herrscht eine starke Strömung, treiben diese schnell ab. Ist ein Badeunfall passiert, sofort die Notrufnummer 112 anrufen und sofort Erste Hilfe leisten. Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Jahr für Jahr starten die Besatzungen zu über 38.000 Einsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung. zg