Sa., 22.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 13. März 2017, 11:04 Uhr
    Lebendige Kultur des Ehrenamts beim 7. Anerkennungsabend für Ehrenamtliche

    „Sie sind die wahren Helden – Sie alle leisten Großartiges“



    Helmut Wehe, Martina Dorando und Elke Singer singen „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens, während das Publikum mit beschwingten Tanzschritten nach links und rechts in Bewegung kommt. Der Musik verliehen sie Flügel: Manuel Jandl am Flügel, am Keyboard Michael Rentschler, Gitarrist Martin Haberer, Frank Willi Schmidt am Bass, Schlagzeuger Hans-Jürgen Götz, Hans Peter Stoll (Trompete), Jochen Furch (Saxofon) und Christian-Otto Engelhardt (Posaune). Foto: Hannelore NowackiLAMPERTHEIM – Mit einem Glas Sekt zur Begrüßung und einer Kirschlikör-Praline fing der unterhaltsame 7. Anerkennungsabend für Ehrenamtliche in der Hans-Pfeiffer-Halle an, muntere Gespräche entwickelten sich schon zu Beginn und auch am Ende beim geselligen Imbiss an der Sektbar bewiesen die Gäste Kommunikationsfreude. Eine besondere Belohnung erwartete die 850 ehrenamtlich tätigen Gäste nach der Würdigung ihres Engagements durch den Bürgermeister – ein begeisterndes Udo-Jürgens-Konzert mit Sänger und Showmaster Helmut Wehe und der zehnköpfigen Band. Eine abwechslungsreiche Songauswahl führte das Publikum durch das fast zweistündige Programm, das Helmut Wehe, Elke Singer und Martina Dorando gesanglich bestimmten. Mitreißende Schlager wie „Merci, Chéri“, „Aber bitte mit Sahne“ und „Griechischer Wein“, Hits aus mehreren Jahrzehnten, und einige der tiefgründigen, nachdenklichen Songs aus dem tausend Stücke starken Werk des Komponisten und Sängers Udo Jürgens brachten den Musikern begeisterten Applaus und am Ende Zugaberufe ein. Das Publikum wirkte an dieser abendlichen Erfolgsgeschichte gerne mit, erhob sich von den Plätzen zum griechischen Tanz, hob die schwebend die Arme, platzierte stimmgewaltig Refrains und schwenkte am Schluss die ausgelegten Fähnchen, um den „Platz an der Sonne“ zu zeigen. Vor dieser schönen Belohnung hatte Bürgermeister Gottfried Störmer in seiner Eröffnungsrede deutlich gemacht: „Ehrenamt ist Arbeit, die nicht bezahlt werden kann“. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger würdigte er als eine der wertvollsten Güter in einer Zeit, die häufig auch von negativen Tendenzen geprägt sei. „Sie sind die wahren Helden“. Eine Aussage, die Bürgermeister Störmer mit eindrucksvollen Fakten zu stützen wusste: Im vergangenen Jahr hatten sich 847 Freiwillige ehrenamtlich in 47 Projekten beim Freiwilligentag engagiert. „Das ist ein Gewinn für uns alle“. Ein Jahr zuvor sei Lampertheim sogar zur Hauptstadt des Ehrenamts gekürt worden. Am Samstagvormittag hatten 450 Teilnehmer bei der Aktion „Saubere Gemarkung“ die Gegend entmüllt und damit gezeigt, dass ihnen die eigene Heimat wichtig ist.

    Ein fröhlich wogendes Fahnenmeer machte die Hans-Pfeiffer-Halle bunt. Foto: Hannelore Nowacki


    Heike Ulrich und ihrem Team dankte Störmer für das ehrenamtliche Engagement mit der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Im Zeitraum von 17 Jahren verschickten sie 9.832 Päckchen, die Kinderaugen zum Strahlen brachten. Störmer hofft nun, dass sich bald eine Nachfolge für Heike Ulrich finden werde. Die Stadt Lampertheim hatte zum Anerkennungsabend die Lampertheimer Vereine und Selbsthilfegruppen eingeladen, die Mitglieder der städtischen Gremien wie Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte, die Bürgerstiftung, den Seniorenbeirat, das Verschwisterungskomitee, die Lampertheimer Tafel, die Agenda-Gruppen und Bürgerinitiativen wie die Altrhein-Initiative, Lesepaten, Baumpaten, Spielplatzpaten, Projektanbieter des Freiwilligentages, den freiwilligen Polizeidienst, die Träger der goldenen Stadtplakette und Ehrenbürger sowie Spargelkönigin Stefanie II. und die Integrationslotsen, die zum ersten Mal teilnehmen konnten. Mit der Einladung bedankten sich Bürgermeister und  Verwaltung auch im Namen aller städtischen Gremien für den wertvollen Dienst am Gemeinwesen, der häufig im Stillen und „hinter den Kulissen“ stattfinde, wie Bürgermeister Störmer betonte, „Sie alle leisten Großartiges“. Erklärtes Ziel der Veranstaltung war es, den Gästen neben der Würdigung einen unterhaltsamen Abend zu bereiten. Darüber hinaus würde Bürgermeister Störmer mit dieser freundlichen Umwerbung gerne noch mehr Menschen für ein Ehrenamt begeistern. Hannelore Nowacki

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 1