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  • Mo., 10. Oktober 2016, 08:35 Uhr
    25 Jahre Chor Joyful – stimmungsvolles Jubiläumkonzert in voller Sedanhalle

    „Silber Edition“ mit Zeitreise

    Viel Applaus erhielt der Chor Joyful für die schöne Zeitreise zum 25-jährigen Chorjubiläum. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Das Beste aus 25 Jahren mit Band und dem Jugendchor „Sing!“ war am Samstag und Sonntag zum Jubiläumskonzert des Chors Joyful unter der Gesamtleitung von Dirigentin Elisabeth Seidl angekündigt. In der voll besetzten Sedanhalle erlebten die Konzertbesucher am Samstagabend eine wunderschöne Zeitreise. Als souveränes und witziges Moderatorenteam halfen der junge Thomas Billau und Fritz Röhrenbeck als erfahrener Stimmungsmacher der Erinnerung auf die Sprünge und zeigten sich als informierte Reisebegleiter. Über zwanzig Stücke wies das Programm aus, eine unterhaltsame Mischung mit deutschen und englischsprachigen Titeln. Auch dem Auge wurde einiges geboten – die lebendige Illustration der Liedtexte übersetzte die musikalischen Erzählungen in optische Reize. Bis zur Pause waren die Besucher mit dem Starlight Express von Andrew Lloyd Webber unterwegs, kamen bei „Yesterday“ von John Lennon und Paul McCartney an, um mit „I Wanna Be Like You“ aus dem Dschungelbuch in Indien Station zu machen. „Lasse red’n“ mit Text und Musik von „Die Ärzte“ erzählte eine spannende Geschichte, der zuzuhören sich nicht nur musikalisch lohnte. Auch das bekannte Lied „Millionär“ machte beim Zuhören Spaß. Ein Zulu-Song aus Südafrika wogte über die Bühne, dem ein munteres Disney Dazzle als Potpourri mit sieben Gesangssolisten folgte. Kostümwechsel hier und da zeigten den Chor Joyful als Teil der Geschichte, wie in „Sister Act“ als rhythmusbegabte Nonnen. „Überall Ordnung“, beschrieb der junge Thomas Billau das Klosterleben ohne Anklang von Begeisterung. Zwei Stücke aus Filmmusiken interpretierte der kleine Chor „Sing!“ Links große Palmen, rechts der Bühne ein Kleiderständer, der Fritz Röhrenbeck dazu animierte, eine dekorative arabische Kappe zu testen oder das hellblaue Sakko gegen eine fesche Lederjacke einzutauschen, um für „Killer Queen“ und „Bohemian Rhapsody“ von Freddy Mercury bereit zu sein – zur Erinnerung an das Konzert vor vier Jahren in der Biedensandschule.

    Schwungvoller Sister Act war auf der Bühne der Sedanhalle geboten. Foto: Hannelore Nowackisilber-edition-mit-zeitreise-2

    „Get Happy“ war der Dreiklang als Abschluss überschrieben. Für den begeisterten Applaus erhielt das Publikum eine Zugabe mit Bezug zum gelungenen Konzertabend: „Tage wie diese“. Zweimal war „Abba“ auf der Bühne zu Gast – mit „Waterloo“ und „Thank You for the Music“, bei dem das Publikum mitsingen konnte. Hilfreich war, dass der der Liedtext im Programm abgedruckt war. Musikalisch rundete die Band mit Manuel Jandl (Piano), Peter Schnur (Gitarre), Frank Willi Schmidt (Bass und E-Bass), Olaf Schönborn (Saxofon) und Michael Fischer (Schlagzeug) das Konzert ab. Bernd Viehöver und Lilo Kirst dankten allen Mitwirkenden im Namen des Chors Joyful. Für den Ton war Andreas Fischer zuständig, die Choreografin war Sabine Röhrenbeck. Holger Schneibel, Erster Vorsitzender des MGV 1840 Lampertheim, verabschiedete das Publikum mit dem anregenden Gedanken, selbst im Chor Joyful mitzusingen, denn „Musik berührt, weckt Emotionen und Begeisterung“. Hannelore Nowacki

     

     

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