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  • Do., 02. Mai 2019, 10:25 Uhr
    WSV- Sportler trainiert bis zu 18 Stunden am Tag

    Simon Specht ist in der Nationalmannschaft

    Simon Sprecht hat es dank seiner tollen sportlichen Leistung in die Juniorennationalmannschaft geschafft. Foto: oh


    LAMPERTHEIM - Ein langer, harter Winter liegt hinter dem Sportler Simon Specht vom Wassersportverein: Viele Trainingskilometer im Boot, beim Laufen und viele Stunden im Kraftraum hat er absolviert. Bis zu 18 Stunden in der Woche trainiert Specht, um sein Ziel die Juniorennationalmannschaft, zu erreichen. Schon bei der erste Rangliste, die nur aus Athletik bestand, hat er sich mit dem sechsten Platz eine gute Ausgangssituation geschaffen. Vier Tage vor der zweiten Rangliste schien der Traum Juniorennationalmannschaft zu platzen, Specht hatte 39 Grad Fieber, an Training war nicht zu denken. Das WSV-Trainerteam verordnete Trainingspause bis unmittelbar vor dem Wettkampf. Specht wurde schließlich Fünfter und es kamen auch nur fünf Sportler ins Semifinale. Zwei Stunden später ging es bereits darum, nicht zu weit zurück zufallen, also mindesten Finale B war das Ziel. In einem spannenden Rennen erreichte Specht das Finale A . Der zweite Tag war mit vier Rennen der umfangreichste für den WSV-Sportler - er musste viermal an den Start. Beim ersten Rennen war gleich das Finale über 500 Meter, hier erreichte er den neunten Platz, nur Hundertstel hinter Platz fünf. Die 200 Meter Strecke kam dann im Anschluss, nicht die Paradediszplin von Specht. Hier kommt es maßgeblich auf den Start an. Den Vorlauf überstand er problemlos, leider hatte er im Semifinale einen nicht ganz optimalen Start und kam als Vierter ins B-Final. Im B-Finale lief dann alles optimal und es zeigte sich, dass er auch im A-Finale vorne mitfahren kann, er erreichte die insgesamt fünfte Zeit. Sonntag war der letzte Wettkampftag mit seiner Lieblingsstrecke, den 1000 Metern. Aber weiterhin blieb die Frage, wie er die Krankheit weggesteckt hat und wie ihn die vorigen Rennen geschwächt haben. Im Vorlauf kam er auf Platz zwei und es sah so aus, er habe alles gut verkraftet. Eine starke Zwischenlaufauslosung machten das ganze WSV-Team nochmal ziemlich nervös, in diesem Rennen war ein Platz unter den besten drei ganz wichtig. In seiner gewohnt fokussierten Art bereitete er sich vor, zeigte wieder ein tolles Rennen und erreichte das A-Finale ohne Probleme. Jetzt konnte Simon Specht beruhigt ins Rennen gehen, das Ziel Juniorennationalmannschaft war so gut wie erreicht. Auch im letzten seiner neun Rennen holte er nochmal alles aus sich heraus und belegte einen super sechsten Platz. Specht hat als Erstjähriger in der Juniorenklassen gleich das Ziel Nationalmannschaft geschafft und damit sein großes Talent unterstrichen. Am 19. Mai geht er nun mit der Nationalmannschaft ins Trainingslager, um sich anschließend auf einer internationalen Regatta für Ländermannschaften in Brandenburg für die Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Bis dahin ist noch einiges für ihn zu tun, denn es steht außer dem sportlichen Höhepunkte auch die Realschulprüfungen an. zg

     
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