
BÜRSTADT – Daniel Bremm, 1. Bevollmächtiger der IG Metall Darmstadt, stimmte in seinem Referat auf die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ein. Bremm machte deutlich: „Es ist mächtig Druck im Kessel.“ Im Mittelpunkt der Tarifrunde stehen für die IG Metall die Sicherung der Industriearbeitsplätze und der Erhalt der Kaufkraft. Deshalb geht die IG Metall mit einer 5-Prozent-Forderung in die Verhandlungen. Daniel Bremm betonte: „Wir gehen mit verhandlungsbegleitenden Aktionen in die Tarifrunde. Wenn es hart auf hart kommt, ist die IG Metall mobilisierungsfähig und streikbereit.“ Ausdrücklich bedankte sich Daniel Bremm bei den örtlichen DGB-Aktiven für die gute und solidarische Zusammenarbeit und für die Streikunterstützung bei den Betrieben Furniture (Bürstadt) sowie Ixys und Betonstahl (Lampertheim). Bremm unterstrich: „Bürstadt und Lampertheim brauchen auch in Zukunft tariflich entlohnte Industriearbeitsplätze.“
Boris Wenz, Bürgermeister der Stadt Bürstadt, dankte dem DGB in seinem Grußwort für die aktive Arbeit. Wenz, selbst Mitglied der Gewerkschaft ver.di, betonte die Notwendigkeit starker Gewerkschaften, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen zu verbessern. Wenz machte außerdem die Finanznot der Städte und Gemeinden deutlich: „Die kommunale Ebene ist seit vielen Jahren chronisch unterfinanziert. Für Investitionen in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur brauchen die Städte und Gemeinden endlich eine deutlich bessere Finanzausstattung durch das Land und den Bund. Nur mit einer angemessenen Finanzzuweisung können wir unsere Aufgaben erfüllen und in wichtige Zukunftsaufgaben investieren.“
Horst Raupp (Darmstadt), Gewerkschaftssekretär des DGB Südhessen, würdigte ausdrücklich die „großartige und herausragend gute Arbeit“ von Marius Gunkel und des gesamten Vorstandsteams: „Der DGB Lampertheim-Bürstadt ist mit seiner engagierten Arbeit einer der aktivsten DGB-Ortsverbände in ganz Südhessen und vermutlich weit darüber hinaus.“ Raupp betonte: „Für die Verteidigung hart erkämpfter sozialer Rechte und für die Durchsetzung von Verteilungsgerechtigkeit sind mitgliederstarke Gewerkschaften und ein starker DGB unverzichtbar. Deshalb kommt alles darauf an, dass die Gewerkschaften eine starke Solidargemeinschaft bleiben“. zg
Beitrag aus der Rubrik