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Mo., 01. September 2014, 23:37 Uhr
Beim 1. FCC „dumm gelaufen“ lief das Spiel ohne Grenzen mit Spaß ohne Ende
Sommernachtsfest mit Spiel, Spaß und Geschicklichkeit
Da mussten alle Teams durch – der „Hockenheim-Ring“ in der Siedlerhalle wartete mit mehreren Schikanen auf. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Karnevalisten haben jede Menge Spaß in der fünften Jahreszeit. Wie sich am Samstag beim dritten Sommernachtsfest des 1. FCC „dumm gelaufen“ zeigte, garantiert die Freude am Spaß auch im Sommer Spitzenstimmung und fröhliche Besucher. Bis in die Nacht hinein war das Fest in der Siedlerhalle geplant. Schon am Nachmittag trafen sich sieben Teams für einen ganz besonderen Wettkampf in zehn Spielrunden – das „Spiel ohne Grenzen“. Für die Livemusik am Abend nach der Siegerehrung waren Peter & Harro von der Band Remember engagiert. Ein Augusttag mit viel Sonne war für den 1. Freizeit-Carnevalclub „dumm gelaufen“ reserviert – ein Vorzug, den nicht jedes Fest in diesen Tagen genießen durfte. „Das Spiel ohne Grenzen hat es früher im Fernsehen gegeben“, erzählte Vereinsvorsitzende Beate Redig begeistert, „das hat mir immer gefallen“. Beim 1. FCC „dumm gelaufen“ steht der Spaß im Vordergrund, doch auch im Spielmodus „jeder gegen jeden“ gibt es ausgefeilte Spielregeln, deren Befolgung Schiedsrichter Detlev Reppert mit sicherem Blick, Trillerpfeife und Stoppuhr überwachte. „Das macht mir Spaß“, erklärte Reppert, der schon zum dritten Mal dabei war. Die Ergebnisse erfasste er am Laptop. An der Wand hinter dem Spielleitertisch blinkten die Medaillen. Mit viel Fantasie und Lust am Erfinden lustiger Spielthemen hatten die beiden Spielleiter Beate Redig und Peter Speckhardt die zehn Spiele ersonnen – sie war für die Action-Spiele zuständig, seine Domäne waren die Geschicklichkeitsspiele. Jedes Jahr sind es andere Spiele, damit sich niemand langweilt, erklärte die Vereinschefin. Ein Knall und wieder ein Knall. Während der „Raupenwanderung“ mit Ballons zwischen Bauch und Rücken knallte es mehrfach heftig. Draußen in der Sonne auf grünem Rasen spritzte die „Feuerwehr“ nach Kräften, wobei der Kapitän blind die Schüsseln treffen sollte, die sein Team ein paar Meter weiter in den Strahl hielten. Ganz schnell musste es gehen. Nur zwei Minuten hatte das Team Zeit, das Wasser in einem Glas zu sammeln. Diese feucht-fröhliche Wasserschlacht endete vielfach mit nassen Haaren und Hemden. In der Siedlerhalle war der „Hockenheim-Ring“ auf dem Boden mit Linien markiert, eine kurvenreiche Strecke, die der Fahrer des Baby-Bobbycars zusammen mit seinem blinden Schieber bewältigen musste. Ein spannendes „Rennen“ mit allerlei Beschwerlichkeiten, vom Publikum höchst amüsiert und mit anfeuernden Rufen begleitet. Zum ersten Mal dabei und schon Sieger: Das Team FSV Bahnhof aus Riedrode mit Fußballern aus mehreren Vereinen, ebenso die die Zweitplatzierten, das Team Nemo, sowie die dritten Sieger, das Team Sackschdoahogger. Kai und seine wilden Amazonen im Militarylook wurden für die beste Kostümierung ausgezeichnet. Hannelore Nowacki