Do., 26. April 2018, 13:59 Uhr
Sonntags bei Anton
Philosophisches Gesprächsforum zum Thema „Unsterblichkeit“ am 6. Mai im Alten Rathaus
LAMPERTHEIM - Am Sonntag, 6. Mai, wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Lampertheim das philosophische Gesprächsforum „Sonntags bei Anton“ fortgeführt. Dieses wird moderiert und geleitet von dem Philosophen Anton Schmitt, der unter anderem an der Volkshochschule Lampertheim regelmäßig Philosophie-Seminare anbietet. Beginn der Veranstaltung im Sitzungssaal des „Alten Rathauses“ ist um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für alle Besucher gibt es als speziellen Service außerdem kostenfrei Kaffee und Kuchen. Das Thema dieser Veranstaltung lautet „Unsterblichkeit“. Zum einen wird die traditionelle Auseinandersetzung mit dem Thema der Unsterblichkeit, ewigem Leben beleuchtet, aber auch biologisch-technische Versionen der Unsterblichkeit, die heute diskutiert werden, wie zum Beispiel "Transhumanismus", Einfrieren (Kryonik), Cyborgs oder Künstliche Intelligenz (mind uploading) werden reflektiert. Außerdem sollen über diese Perspektiven hinaus auch noch Seitenblicke geworfen werden auf Themen wie: „Was würde denn eine Unsterblichkeit für uns bedeuten? Führte das nicht zu unendlicher Langeweile, weil man irgendwann alles schon kennt?“ Und es wird einen Blick auf ein mehr ersatzweisen Verständnisses einer Überwindung von Tod und Sterblichkeit gewagt, nämlich mit dem Bereich Vermögen und Erbschaft, unserer technischen nicht-organischen Erzeugnisse, oder auch die Frage: Was will ich überhaupt hinterlassen, so dass es als "Erbschaft" weiterhin Bestand hat und nicht mit mir untergeht? Zur gemeinsamen Diskussion wird zu Anfang der Sitzung wieder ein Thesenpapier verteilt. Als Co-Moderatorin dieser Veranstaltung wird die ehemalige Lampertheimer Spargelkönigin Nadine Schönhardt fungieren. Die Veranstaltung „Sonntags bei Anton“ versteht sich als ein vollständig offenes Forum für alle möglichen Fragen, die zur Sprache gebracht werden können. Ziel dieses offenen Gesprächskreises ist es, einander vernehmbar zu werden. Die Reihe soll eine öffentliche Gesprächskultur für jedermann zugänglich und lebendig werden lassen. Dabei geht es um eine Begegnung auf Augenhöhe, nicht um ein „Belehrt- oder gar Überredet-werden“ durch „Experten“. Dabei widmet sich jede einzelne Veranstaltung einem spezifischen Thema. Eigene Vorschläge für nachfolgende Veranstaltungen können und sollen unterbreitet werden, z. B. per mail an die Volkshochschule Lampertheim (vhs@lampertheim.de) oder direkt an den Projektleiter Anton Schmitt (anton.schmitt@gmail.com). zg